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Diskussion über Fluglärm

«Emmen: Gewerbe markiert Präsenz», Ausgabe vom 9. September

Ich entschloss mich spontan, diese Ausstellung nicht zu besuchen, weil es der Gewerbeverein und der Gemeinderat für nötig befanden, diesen Lärm auch noch zu bestellen. Einen Hohn finde ich, dass ein Gemeinderat im «Emmenmail» auch noch den sorgsamen Umgang der Gemeinde mit ihren Ressourcen hervorhebt. Weiss er nicht, wie viel CO2 durch diesen Höllenlärm in die Luft geschleudert wird? Ich finde es heuchlerisch, sich mit dem Label «Energiestadt» zu rühmen und dann so etwas zu bewilligen. Das zeigt auch, dass es dem Gemeinderat mit der Lärmbekämpfung nicht ernst ist. Er lässt auch noch beim Flugplatz neue Sitzbänke montieren, da ja viele Angefressene hierherkommen.

Seppi Lang-Bürli, Emmen

Immer, wenn der Fluglärm der Schweizer Luftwaffe zu stören beginnt, überkommt mich ein Gefühl des Glücks darüber, dass es unsere eigenen Flugzeuge sind und keine fremden. Mai 1940: Wir hatten alle Angst, ein Angriff der Achsenmächte auf die Schweiz stünde kurz bevor. Unser Volk hatte damals unglaubliches Glück. Mit Erleichterung hörte man nachts US-Bomber in grosser Höhe ihre ­Angriffe auf Feindesland fliegen. Die Schweiz, vom Krieg verschont, mitten in ­Europa, das glücklichste Land der Welt. Der Zeitzeugen werden immer weniger. Und heute regt man sich wegen sporadischen Fluglärms auf. Nur der Lärm der Wohlstandsgesellschaft wird klaglos hingenommen.

Hans Kuhn, Malters

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