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Diskussion über Hundezone

Zum Leserbrief «Neben der Hundefreilaufzone», Ausgabe vom 8. November
Evi Schmid, Meggen

Frau Hurschler schreibt so, als ob alle Hunde Bestien seien. Sie schreibt auch, dass früher die Kinder zwischen den Bäumen gespielt hätten. Die Stadt hat aber diesen Platz für die Hundefreilaufzone ausgesucht, weil er von Kindern nicht genügend genutzt wurde. Und die Aussage, dass viele ängstliche Spaziergänger auf dem Trottoir, statt am Quai spazieren, ist an den Haaren herbeigezogen. Wenn jemand Angst vor Hunden hat, sollte er auf einem anderen Teil des Quais spazieren. Dann möchte ich noch betonen, dass die meisten Hunde heute besser erzogen sind als viele Kinder und Jugendliche, die ihren Ballast überall herumliegen lassen. Auch sind Hunde meist friedlicher als viele Junge, die nur noch motzen und laut sind.

Evi Schmid, Meggen

Neue Lebensgewohnheiten erfordern neuen Lösungen. Die Diskussion über Hundewiesen in der Stadt Luzern ist dafür ein Beispiel. Dessen sind sich auch die Leute bewusst, die keine Hunde besitzen. Dass sie dennoch Kritik an der gegenwärtigen Politik der Stadt üben, wird oft nicht verstanden, von vielen sogar einfach übergangen. Die Stadt selber tut so, als ob alles paletti wäre. Im neuen «Stadtmagazin» wird sogar behauptet, die bisherigen Erfahrungen am Churchill-Quai seien «sehr gut». Ähnlich tönte es in dieser Zeitung vom 12. Oktober zur geplanten Hundewiese Tribschen. Doch das Gegenteil ist wahr. Viele Anwohner und Spaziergänger stossen sich an den neuen Einrichtungen. Und das zu Recht. Viele Parkbenutzer fühlen sich belästigt. Sie sind nicht mehr sicher, trauen sich nicht mehr, durch den Park zu gehen.

Das gilt besonders für Mütter und Väter mit Kindern und für Kinder, die allein unterwegs sind. Daher fordern wir Sicherheit für alle. Wir wollen uns wieder frei und unbelästigt bewegen können. Die IG Churchill hat schon lange vernünftige Forderungen gestellt: die Freihaltezone ausserhalb des Parkes einzurichten und korrekt einzuzäunen. Sie hat dazu schon vor einiger Zeit Möglichkeiten aufgezeigt. Zudem erwartet die IG, dass der kantonalen Ver­ordnung über die Hundehaltung Nachachtung verschafft wird. Diese sieht vor, dass in Park­anlagen Hunde an der Leine zu führen sind.

Maria Egli-Strähl, Andrea und Karl Krümmer-Käch, Stefan Bürki-Kim, Luzern, IG Churchill und Anwohner

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