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Diskussion über Schüler, Lehrer und Zwangsferien

«Büffeln – trotz Zwangsferien», Ausgabe vom 14. Oktober

Kann ein Gymnasiast nicht selbstständig lernen oder sich sein Mittagessen kochen?! Das war mein erster Gedanke, als ich las, dass sich die Eltern beschwerten, weil ihre Kinder jetzt unbeaufsichtigt sind in dieser aufgezwungenen Ferienwoche im Kanton Luzern – und dass für sie das Mittagessen nicht geregelt ist.

Ich las gestern: «Niveau der Jus-Absolventen ist gesunken» oder, dass unsere Schüler nicht mehr rechnen können. Entweder sind sehr viele am falschen Platz, oder einfach ein wenig willensschwach und unselbstständig geworden. Da kann der beste Lehrer nichts heranzaubern. Ein wissensdurstiger Schüler, ein echter Student, der lernt die ganze Zeit, freiwillig und unbewusst, nimmt vieles auf, und nicht nur Zahlen und Fremdsprachen, sondern auch Lebenswichtiges. Also ärgert euch nicht über diese Sparmassnahmen, sondern nutzt eure neue Ferienwoche als eine Lebensschule oder sogar Überlebenswoche.

Im Zusammenhang mit den zwangsverordneten Ferien für 20 000 Gymnasiasten, Mittel- und Berufsschüler sowie deren rund 1500 Lehrpersonen im Kanton Luzern ist mir unerklärlich, warum der Kanton Luzern auf diese gesparten 4 Millionen Franken angewiesen sein soll. Bei der Luzerner Kantonalbank, notabene im Mehrheitsbesitz des Kantons, konnte man im vergangenen Frühjahr locker auf die mehr als 5 Millionen Franken Dividendensteuer verzichten. Der Finanzdirektor wählte den legalen «Schlungg» einer steuerfreien Kapitalrückzahlung. Dies wäre für die Aktionäre ein schmerzfreier Beitrag zu den klammen Kantonsfinanzen gewesen. Waren unsere Regierungsräte und auch die Mehrheit des Kantonsrats wohl im Rechenunterricht?

Trudy von Matt, ImmenseeRolf T. Spörri, ehemaliger Kleinklassenlehrer, Luzern

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