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Ebikon: Nicht alle Haltestellen barrierefrei

«Ebikon: ÖV-Ausbau findet klare Mehrheit», Ausgabe vom 30. Januar
Stefan Hüsler, Kriens, Teamleiter Bfzs.ch

Am Montag diskutierte der Kantonsrat über die Verlängerung der Buslinie 1 bis zum neuen Bushub in Ebikon. Dort sind leider nicht alle Haltestellen barrierefrei geplant. Dies wird zur Folge haben, dass der Ein- und Ausstieg allgemein langsamer vonstatten geht. Rollstuhlfahrende sind auf die Hilfe des Buspersonals angewiesen. 2004 trat das Bundesgesetz über die Beseitigung von Benachteiligungen behinderter Menschen in Kraft. Dieses Gesetz ermöglichte den S-Bahnen einen sehr viel engeren Taktfahrplan. Dies ist ein Vorteil für alle Nutzerinnen und Nutzer des ÖV. Barrierefrei bauen bedeutet auch, dass in der ganzen Schweiz dieselben Normen angewendet werden. Der Kanton Luzern verfügt jedoch über seine «eigenen Normalien». Dies bedeutet, dass für unterschiedliche Verkehrsteilnehmende unterschiedliche Regelungen getroffen werden müssen. Es wird unnötig Aufwand betrieben für etwas, das von Baufachleuten in einem Schweizer Regelwerk geregelt wurde. In den vergangenen Jahren durfte ich für die Baudepartemente von Stadt und Kanton Luzern meine Expertenmeinung als blinde Person abgeben. Ich tat dies ehrenamtlich. Künftig wird meine Expertenmeinung nicht ohne Honorar abgeholt werden können. Es scheint, dass nur was kostet, etwas wert ist.

Stefan Hüsler, Kriens, Teamleiter bfzs.ch

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