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Leserbrief

Ein Angriff auf die Luzerner Fasnacht

«Maskenbrunnen ist definitiv Geschichte», Ausgabe vom 26. September

Man sieht mit diesem Beispiel, wie links unsere Regierung ist. Da bekommt man von einer renommierten Luzerner Zunft so ein grosszügiges Geschenk, und man hat nicht einmal den Anstand, auf ihre Briefe zu antworten. Das ist einfach nur beschämend. An anderen Orten wird das Geld sinnlos aus dem Fenster geworfen, und ein so grosses Geschenk wird links liegen gelassen. Die Stadt wird sicher zu einem anderen Zeitpunkt den Brunnen selber für mehrere hunderttausend Franken renovieren, anstatt das Geschenk der Maskenliebhaber anzunehmen. Ein grosses Lob gebührt der Luzerner Zunft, dass sie das Theater nicht länger mit sich machen lässt.

Cyrill Hotz, Luzern


Die Stadt Luzern sieht sich als Kulturstadt und ist mit ihrem Charme zu einer der Top Destinationen in Europa geworden. Dies haben wir nicht nur unserer wunderschönen Umgebung zu verdanken, sondern auch unserem vielseitigen Kunst- und Kulturangebot wie dem KKL, dem Luzerner Theater, dem Blue Balls, dem Luzerner Fest und der Fasnacht. Es wird mit der grossen Kelle angerichtet, wenn es um die Förderung der Kunst- und Kulturszene geht, was ja grundsätzlich nicht falsch ist. Doch wenn es dann um Schweizer Kultur und Brauchtum wie die Fasnacht geht, sehen die linke Seite des Parlaments und der Stadtrat rot. Schlimm ist, dass man einen fasnächtlichen Maskenbrunnen nicht nur um jeden Preis verhindern will. Vielmehr stellen die SP und Juso unsere altehrwürdige Maskenliebhaber-Gesellschaft (MLG), die nächstes Jahr ihr 200-jähriges Bestehen feiert, als nationalistische und sexistische Gesellschaft hin. Obwohl das entsprechend Postulat zurückgezogen wurde, frage ich mich: Was wird hier böswillig für ein Zerrbild von unseren Gesellschaften und Zünften gezeichnet – offensichtlich in völliger Unkenntnis ihres liberalen und weltoffenen Kerns. Und dies, um einen Brunnen zu verhindern, der das Stadtbild verschönern soll. Die MLG stellt zusammen mit drei anderen tragenden Zünften und Gesellschaften das Luzerner Fasnachtskomitee (LFK) und trägt mit unzähligen Arbeitsstunden zum Gelingen unser Fasnacht bei. Ich sehe das Verhindern dieses Maskenbrunnens nicht nur als Angriff auf die tragenden Zünfte und Gesellschaften des LFK, sondern auch auf das Brauchtum der Luzerner Fasnacht.

Mario Willimann, Grossstadtrat SVP, Luzern

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