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Leserbrief

Ein grosser Dank an die Leiterinnen und Leiter

Zum Kantonslager von Jungwacht und Blauring Zug Kasola

«Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten soll. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süssspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.»

Kaum zu glauben, dass diese Aussage vom griechischen Philosophen Sokrates (470 bis 399 vor Christus) über 2000 Jahre alt und über Generationen nichts an Brisanz verloren hat. An folgendem Beispiel möchte ich diese Behauptung relativieren und weiss, dass es noch viele weitere gibt, welche die Hoffnung auf eine aktive Jugend am Leben erhält: Als Zaungast durfte ich miterleben, wie das Kasola 2018, das Kantonale Sommerlager von Jungwacht und Blauring Zug, von jungen Menschen geplant und durchgeführt wurde.

Ein Organisationskomitee aus elf ehemaligen und aktiven Jubla-Leitern plante mit viel Herzblut und Passion in der Freizeit ein Lager für über 600 Kinder und Jugendliche. In Koordination mit den Verantwortlichen von elf Scharen aus dem Kanton Zug und Umgebung wurde eifrig auf dieses Lager, das nur zirka alle zehn Jahre organisiert wird, hingearbeitet. Zwei Scharen haben sogar den Mut aufgebracht und keine Mühen gescheut, für diese Zeit vom «Haus-Lager» in ein «Zelt-Lager» zu wechseln. Ein Höhepunkt von diesem Lager war der Seilpark, der eigens für dieses Lager von jungen Helfern aufgestellt, professionell geprüft und sehr verantwortungsbewusst betrieben wurde. Nach ein paar anspruchsvolleren Passagen wurde jeder Park-Besucher mit einer 260 Meter langen Abfahrt belohnt. Selbst die Kleinsten konnten diesen tollen «Kick» miterleben. Ich bin überzeugt, dass sie das stolz ihren Liebsten daheim erzählt haben. Der Seilpark wird nach dem Lager wieder zurückgebaut.

Auch der nahe gelegenen Wasser-Schutzzone wurde Rechnung getragen. Es wurde auf die üblichen Latrinen verzichtet und ausserhalb der Wasserschutzzonen wurden mobile Toilettenanlagen errichtet. Es gibt sie doch, die Jugend, die sich für andere einsetzt, bereit ist, ein unvergessliches Lager zu planen und durchzuführen und sich gleichzeitig verantwortungsvoll für unsere Kinder und die Natur einsetzt. Eine Jugend, die sich etwas zutraut und mutig eine Idee umsetzt. Sie hat unseren Kindern ein unvergessliches Lager geschenkt. Schenken wir der Jugend von heute unser Vertrauen und unterstützen wir sie in ihrem Tun für die Gesellschaft. Denn sie sind die neue Generation Erwachsener, die ihren Beitrag dazu leistet, um Jung und Alt zu vereinen.

Ein herzlicher Dank an die über 100 Leiterinnen und Leiter für ihr Engagement, ihre Zeit und das Geschenk, das sie unseren Kindern mit diesem unvergesslichen Lager bereitet haben.

Ester Mönch-Imboden, Rotkreuz

Liebes Organisationskomitee des Kasola 2018, liebe Leiterinnen und Leiter der Jubla-Scharen. Am Mittwoch, 11. Juli, habt ihr die Sponsoren auf einen Rundgang und anschliessenden Apéro nach Moosleerau auf das Kasola-Gelände eingeladen. Es war absolut überwältigend, was ihr mit grossem Engagement, Kreativität, einem riesigen Zeitaufwand und viel Herzblut auf die Beine gestellt habt. Mit Liebe zum Detail sind fantasievolle Zeltkonstruktionen, begehbare Kleiderschränke, Duschen, diverse Bahnhöfe, Zahnputzstationen, ein Quidditch-Feld und noch vieles mehr entstanden.

Das absolute Highlight, der Seilpark, haben mutige Sponsoren sofort ausprobiert. Im Lagerdraht und auf Facebook konnten wir euer Lagerleben mit Interesse mitverfolgen. Es gab uns eine Idee, welch tolle Erlebnisse ihr den Kindern und Jugendlichen geboten habt. Nun sind diese zwei Wochen vorbei und für mich ist es Zeit, euch von ganzem Herzen Danke zu sagen.

Es ist nicht selbstverständlich, dass junge Menschen so einen grossen Teil ihrer Freizeit verschenken. Ihr habt einen absolut genialen Job gemacht. Bestimmt werden diese wunderbaren Erinnerungen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern immer in bester Erinnerung bleiben. Es ist ein Segen, dass es Menschen wie euch gibt. Ihr seid wunderbare Vorbilder für Klein und Gross. Ich wünsche euch erholsame Tage und allen deren nächste Station das Waldstock ist weitere tolle Begegnungen und Erlebnisse.

Marlen Schärer, Präsidentin katholische Kirchgemeinde Steinhausen

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