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Ein grosses Verbrechen

Eine Liebeserklärung an den Landenberg in Sarnen
Die Villa Landenberg ob Sarnen. (Bild Christoph Riebli)

Die Villa Landenberg ob Sarnen. (Bild Christoph Riebli)

Ab und zu, mindestens einmal pro Woche, fahre ich von Nidwalden nach Sarnen. Ja, da staunt ihr, so was gibt es wirklich, ich gehe ins Café Pic und trinke eine Tasse Kaffee, lese die «Obwaldner Zeitung» und den «Tagi» und habe oft auch ein gutes Gespräch mit Gastgeberin Marlene oder anderen Gästen. Schlendere durch das schöne Dorf, an zwei wunderschönen Blumenläden vorbei, und wandere dann im scharfen Schritt auf den Landenberg. Und da ist sie dann immer wieder, diese Leere. Ich vermisse Kinderstimmen, ich vermisse Leben, ich vermisse Menschen, die der dem Verfall preisgegebenen Villa Sinn und Leben einhauchen könnten. Es ist ein grosses Verbrechen, so ein Haus einfach sterben zu lassen. Ich bin überzeugt, dass die Besitzerin mit einem Federstrich das Objekt dem Hauptort Sarnen schenken könnte, ohne dass sich in ihrem Leben etwas ändern würde, ausser etwas ganz Entscheidendes: Wer Gutes tut, dem wird Gutes gegeben, in welcher Form auch immer. Ein Kinderheim in dieser traumhaften Umgebung, oder ein Haus für geschundene Seelen, damit sie wieder Lebensmut finden, das wäre doch etwas Schönes.

Michael Lange, Stansstad

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