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Ein Ja hilft der wachsenden Zahl älterer Menschen

Zur kantonalen Abstimmung «Hindernisfreies Bauen» in Nidwalden am 5. Juni

Wie der Regierungsrat von Nidwalden sind wir der Meinung, dass beim Bauen vieles dem gesunden Menschenverstand der Planer überlassen werden kann. Aus meiner Sicht müssen Hundehütten oder Fahnenstangen nicht von der Obrigkeit geregelt werden. Wo es um uns Menschen und unsere Zukunft geht, brauchen wir jedoch minimale Leitplanken. Dabei haben wir für alle eine äusserst kostengünstige und minimale Lösung gefunden: Nur bei Neubauten ab vier Wohnungen muss der Eigentümer den Platz und die Möglichkeiten für einen bedarfsgemässen Umbau vorsehen. Damit kann im Notfall, zum Beispiel für Heimlösungen, viel Geld auch für die Öffentlichkeit gespart werden. So könnten ältere Leute im gewohnten Quartier länger oder für immer bleiben.

Hätten gerne verzichtet

Natürlich unterstützen wir alle baulichen Massnahmen im Rahmen von «hindernisfreierem Wohnen», welche heute schon für Bewohner mit Kinderwagen, Verunfallte mit Gehhilfen oder Rollatoren und Menschen mit einer Beeinträchtigung geplant und gebaut werden. Für diese fortschrittlichen Bauherrschaften braucht es tatsächlich keine Gesetze. Als Vorgabe für Leute, die momentan nicht daran denken, aber auch für alle Menschen mit einer Beeinträchtigung, welche darauf angewiesen sind, dass sie von Dritten unterstützt werden, braucht es unsere Stimme. Mit einem kräftigen Ja wird der folgende Text im bereits bestehenden Gesetz eingebaut: «Bei Neubauten von Wohngebäuden mit vier bis acht Wohneinheiten müssen die Einheiten für Menschen mit Behinderungen zugänglich gemacht werden können. Der Zugang und das Innere der einzelnen Wohneinheiten muss an deren Bedürfnisse anpassbar sein.» Wir vom Initiativkomitee hätten gerne auf die Kosten für eine Abstimmung verzichtet, jetzt sind wir auf Ihre Ja-Stimme angewiesen.

Leo Wolfisberg, Stans

Mitglied Initiativkomitee und Vorstand «WohnWandel NW»

Das Bundesamt für Statistik pro­gnostiziert für den Kanton Nidwalden für die nächsten 30 Jahre eine Zunahme der über 65-Jährigen von 8000 auf gut 14 000 Personen. Entsprechend wächst der Bedarf an alters- und behindertengerechtem Wohnraum. Genau dieses Ziel verfolgt die kantonale Initiative zur Änderung des Planungs- und Baugesetzes. Ein Ja ermöglicht älteren Menschen und Menschen mit Behinderungen, möglichst lange in den eigenen vier Wänden leben zu können.

Klaus Odermatt-Prader, Dallenwil

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