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Ein Ja sorgt dafür, dass bestehende Angebote erhalten bleiben

Zur kantonalen Volksabstimmung vom 25. September über das Gesetz über die Förderung von Kindern und Jugendlichen im Kanton Uri

Bereits heute besteht im Kanton Uri eine beeindruckende Vielfalt an Angeboten im Bereich der Kinder- und Jugendförderung, der Kinderhilfe und des Jugendschutzes. Die zahlreichen Leistungen der privaten Träger haben sich seit Jahren bewährt und sind nicht mehr aus unseren Köpfen wegzudenken: so etwa die Gemeinschafts- und Lagererleb­nisse in den Pfadi-, Jungwacht- sowie Blauringlagern oder die Aktivitäten im Sport- oder Ferien(s)pass Uri. Nicht wegzudenken sind aber auch die ausserschulischen Aktivitäten der Gemeinden und des Kantons. Auch sie sorgen unter anderem dafür, teure Folgekosten im sozialen Bereich zu vermeiden. Zu denken ist da beispielsweise an die Fachstelle Kindesschutz, die der Bevölkerung, den Angehörigen und Betroffenen in konkreten Fällen von Kindesmisshandlung oder Vernachlässigung als Anlaufstelle beratend und unterstützend zur Verfügung steht. Dass die Urnerinnen und Urner auch weiterhin auf solche familien-, kinder- und jugendfreundliche Angebote zurückgreifen können, dafür sorgt das neue Kantonale Kinder- und Jugendförderungsgesetz.

Mit der Einführung des Kantonalen Kinder- und Jugendförderungsgesetz (KKJFG) geht es nicht darum, neue Aufgaben zu generieren, private Akteure ihrer Selbstständigkeit zu entledigen oder Kanton und Gemeinden zu neuen finanziellen Lasten zu verpflichten. Zweck des KKJFG ist es einzig, die bis anhin fehlenden rechtlichen Grundlagen für bestehende familien-, kinder- und jugendfreundliche Aktivitäten zu schaffen und Zuständigkeiten zu klären. Damit soll insbesondere verhindert werden, dass solche Angebote in Sparrunden dem Rotstift zum Opfer fallen. Das KKJFG stellt beispielsweise sicher, dass die Kinderschutzgruppe Präventionsmassnahmen wie «Mein Körper gehört mir!» durchführen und zusammen mit der Fachstelle Kindesschutz auch weiterhin unbürokratisch und rasch handeln kann, wenn Kinder und Jugendliche in Not sind. Das heisst, dass Fachleute aller involvierten Bereiche weiterhin wirkungsvoll, koordiniert und interdisziplinär helfen können, ohne zuerst ein behördliches Verfahren lostreten zu müssen. Das heisst aber auch, bei Bedarf die Zusammenarbeit mit zivilrechtlichen und strafrechtlichen Organen sicherzustellen.

Gerade in Fällen von Kindesmisshandlung oder Vernachlässigung, in denen Kindern und Jugendlichen der Boden unter ihren Füssen weggezogen wird, braucht es eine Stelle, die auf einem sicheren Fundament steht. So können Kinder und Jugendliche auch in Zukunft pragmatisch unterstützt werden. Mit einem Ja sorgen Sie dafür, dass dieser bunte Strauss an bestehenden Angeboten weiterhin erhalten bleibt. Sie sorgen dafür, dass rechtliche Grundlagen verhindern, dass die Kinder- und Jugendförderung, die Kinderhilfe und der Jugendschutz bei einer Sparrunde Federn lassen müssen. Und Sie sorgen schliesslich dafür, den vielen freiwilligen Akteuren die verdiente Wertschätzung zukommen zu lassen.

Stefan Jauch-Arnold, Präsident Fachgruppe Kindesschutz Uri, Altdorf

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