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Leserbrief

Ein Weg der Strasse entlang

«Seetal: Neuer Anlauf für Seeuferweg», Ausgabe vom 12. Juli

Als Steuerzahler, Naturfreund, Gegner von Geldverschwendung muss ich hier Stellung nehmen. Mich freut es sehr, dass der bestehende Wander- und Radweg im Ortsteil Retschwil seit 1981 ohne Probleme so stark genutzt wird. Eine Erfolgsgeschichte. Seebesucher und Naturfreunde können hier schon heute die Natur geniessen, wenn sie es wollen und die Besuchsregeln einhalten. Wer mit Respekt und Anstand geniesst, weiss, dass die Natur hier keinen Rummel erträgt.

Der Bericht Uferweg spricht von starken Verbesserungen am Projekt. Das sehe ich nicht so. Um nicht weiter Geld zu verschwenden, müsste dieses Mandat von den Gemeinden sofort zurückgezogen werden. Der Auftrag an den Verein Rundweg war von Anfang an unvollständig. Der Verein beruft sich ganz klar nur auf die Projektierung des Rundweges. Alles andere sei nicht ihr Auftrag.

Fussgänger schätzen eine gute Sicht ins Tal. Die haben sie auf einem sicheren Weg der Strasse entlang. Die Parkplatzlösung im Bereich Retschwil ist nicht ansatzweise aufgezeigt. Ein Beispiel aus Eich am Sempachersee zeigt, dass ein Restaurantparkplatz nicht von Seebesuchern benützt werden kann.

Der Wanderweg Retschwil-Hitzkirch musste asphaltiert werden, weil die Schotterlösung für Radfahrer in nassen Zeiten nichts taugte. Das wäre im Nunwiler Bereich des neuen Weges auch so. Der Ranger- und Unterhaltsdienst wäre dann um ein x-faches höher. Für all diese Punkte muss heute eine saubere Lösung her.

Ganz klar müssen die Bedürfnisse der Bevölkerung berücksichtigt werden. Würde man die Ideen und Meinungen der Grundstückbesitzer aufnehmen, könnte der Rundweg schon sehr bald fertig gebaut werden. Es braucht keine Anpassung der Schutzverordnung. Der Unterhalt könnte mit einem minimalen Aufwand betrieben werden. Zu warten, bis das unvollständige Projekt für ein Baugesuch ausgearbeitet ist, ist ein totaler Unsinn. Denn hier sind Jahre lange Gerichtsverhandlungen programmiert. Wenn die Gemeinden gegen Grundstückbesitzer für solch eine Sache Enteignungsverfahren einleiten müssten, wäre das eine Schande. Ich wünsche mir also eine kostengünstige, durchführbare Lösung, an der sich Naturfreunde, Wanderer und Radfahrer sehr bald erfreuen könnten.

Hans Lang, Retschwil

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