Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Leserbrief

Eine Garderobe für zwei Teams

Chropfläärete

Das Unihockeyteam des STV Beromünster (nebst dem FC Gunzwil der grösste Sportverein der Gemeinde) qualifizierte sich mit Bravour Anfang Sommer für die 1/32-Finals des Schweizer Unihockey-Kleinfeldcups. Dies bescherte ihm ein Heimspiel gegen ein Team aus dem Berner Oberland. Das Spiel war auf Sonntag, 19. August, angesetzt. So weit, so gut. Pech jedoch für den STV Beromünster: Die Verantwortlichen der Gemeinde wollten die Halle aus irgendwelchen Gründen nicht freigeben.

Bei Nichteinhaltung des Termins hätte der Verband dem STV Beromünster das Heimrecht entzogen, und das Spiel hätte in Steffisburg stattgefunden. Erst nach langen Verhandlungen willigten die Gemeindeverantwortlichen ein, und man gab die Halle und eine (!) Umkleidekabine für zwei Mannschaften frei. Selbst bei den sympathischen Gästen aus dem Berner Oberland löste diese unglaubliche Situation ein leises Schmunzeln aus – und bei den rund 100 Zuschauern und den anwesenden zwei Alt-Gemeinderatsmitgliedern ein verständnisloses Kopfschütteln. Das hätte es früher nicht gegeben. Nur, da waren wir noch keine 5-Sterne-Region. Heute sind wir es. Aber halt nur auf dem Papier.

Robert Stocker, alt Gemeindeammann, Beromünster

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.