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Eine kleine Geschichte aus dem Leben

Zu einem Erlebnis auf dem Uferweg an der Engelbergeraa

Ich weiss nicht, ob Sie Hundenarr, Hundefreund oder Hundefeind sind oder wie ich vor Hunden, je nachdem, Respekt oder Angst haben. Bei mir wirkt ein Kindheitserlebnis nach, obwohl ich bald 70 Jahre auf dem «Buckel» habe: Ein Hund hatte mir damals in den Oberschenkel gebissen, als ich ihn beim Fressen streicheln wollte.

Nun zu meinem kürzlichen Erlebnis. Meine Frau und ich benutzen öfters den Wanderweg am Ufer der Engelbergeraa von Buochs zur Fadenbrücke und zurück. So nutzten wir das schöne Wetter am letzten Freitag, um der Aa entlangzuspazieren. Plötzlich tauchte ein Golden Retriever neben uns auf. Verunsichert schauten wir nach hinten, um sein «Herrchen» oder «Frauchen» zu entdecken.

Etwas weiter entfernt kam eine Frau mit dem Velo angefahren. Der Hund wich nicht von uns, auch als die Fahrerin an uns vorbeifuhr. Uns wurde die Situation langsam ungemütlich. Ich rief der Frau nach, sie solle den Hund zu sich rufen. Aber der Hund reagierte nicht auf ihren Zuruf. Da die Frau keine Anstalten machte, zu uns zurückzukehren, um den Hund an die Leine zu nehmen, forderte ich sie nochmals dazu auf. Wir kennen die Frau nicht, aber es muss eine Psychologin und Mutter sein. Was führt mich zu dieser Annahme: Sie titulierte mich einen «Psycho» und ich benähme mich wie «än 5-jährige Buäb». Der Hund sei erst 1 Jahr alt und sei nicht gefährlich! Warum wich der Hund nicht von uns? Ich hatte auf dem Weg eine schöne schwarze Vogelfeder aufgelesen, die ich meinen Grosskindern geben wollte. Diese Feder in meiner Hand löste beim Hund den Spieltrieb aus. Ich warf die Feder fort, und er schnappte sie sich sofort. Die Feder war nun hin. Da wir keine Anstalten machten, weitere Dinge fortzuwerfen, kehrte er endlich zu seinem Frauchen zurück. Ich fragte die Frau nach ihrem Namen, da mich die Titulierung «Psycho» wurmte. Sie wollte ihren Namen nicht nennen und fragte mich ihrerseits nach meinem Namen, den ich bereitwillig nannte. Nach einer weiteren Aufforderung meinerseits rückte sie mit ihrem Namen heraus.

Nun versuchte sie uns richtiges Verhalten bei Hundekontakt beizubringen! Lehren aus diesem Vorfall: Aus meiner Sicht müsste die Hundehalterin in die Pflicht genommen werden, sich gegenüber Passanten anständig zu benehmen und ihren Hund so abzurichten, dass er ihren Aufforderungen gehorcht. Ansonsten steht ja noch die Hundeleine zur Verfügung.

Thomas Achermann, Buochs

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