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Eine Meinung zu «No Billag»

Zur Abstimmung über die No-Billag-Initiative vom 4. März
Peter Huser, Baar

Wer eine Leistung bezieht, muss etwas bezahlen. Die Initianten verschweigen dies. Entweder aus Berechnung, oder weil die Idee am Stammtisch nicht bis zu Ende gedacht wurde. Bei einer Annahme verbringen wir einen weiteren Teil unserer Lebenszeit mit Werbung, bis wir die gewünschte Sendung gesehen und uns informiert haben. Zudem werden die alternativen Informationen von den dahinterstehenden Interessengruppen stark politisch oder wirtschaftlich gefärbt sein. Eine inhaltliche Verbesserung ist äusserst zweifelhaft. Eine Zweitmeinung auf einem anderen Sender verbringen wir wiederum zuerst mit Werbung. Aber auch diesen Sender müssen Sie zuerst bezahlen. Werden die Sendungen einzeln verrechnet, hat dies einen erhöhten Erhebungsaufwand zur Folge. Auch der wird berechnet. Schlussendlich sind die finanziellen Aufwendungen für jeden Einzelnen höher bei reduzierter Leistung. Auch ich bin ja nicht an allen Sendungen der SRG interessiert. Wer ist das schon? Versuchen wir mal die Optik zu drehen und lenken unseren Blick auf das Positive. Die Vielfalt, die Objektivität, die Ausgewogenheit, die Berücksichtigung der speziellen Interessen. Die logische Folge einer solchen Betrachtung kann nur ein Nein zur Initiative sein. Es ist hier der Staat, der für die (Meinungs-)Freiheit und die Solidarität sorgt. Alle Übrigen werden nur von Eigeninteressen angetrieben.

Peter Huser, Baar

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