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«Eine Strasse im Berg nennt man Tunnel»

«Foul am Krienser Stimmvolk», Ausgabe vom 1. Juli
Bruno Bienz, Einwohnerrat/Fraktionschef Grüne Kriens

Im Kommentar zur Tunnel­abstimmung in Kriens von Herrn Glaus bekommen alle ihr Fett weg: die CVP, die FDP, der Gemeinderat. Nur diejenigen, die die ganze Misere angerichtet haben, kommen relativ ungeschoren davon. Herr Müller vom Komitee behauptet, er habe nie einen Tunnel gewollt. Dies, obwohl er auf seiner Homepage nichts anderes aufgeschaltet hat als zwei Varianten eines Tunnels. ­Obwohl im Initiativtext eine Südumfahrung verlangt wird. Eine Umfahrungsstrasse im bebauten Gebiet kann nur im Berg verlaufen. Eine Strasse im Berg nennt man Tunnel. So einfach ist das. Auch im «Nachgefragt» vom 8. Juni wurde das nicht bestritten, sondern nur der Fächer ein wenig geöffnet (Viadukt ginge auch).

Bis dort stand das Komitee noch zu seinen Worten – dann eine 100-prozentige Kehrtwende. Das ist viel undemokratischer als die Ränkespiele des Parlamentes, das nach einem Weg suchte, den Scherbenhaufen aufzuwischen. Jene aber, die den Scherbenhaufen angerichtet haben, dürfen weiter Unwahrheiten behaupten, als sei der Trumpismus nun bei uns auch salonfähig geworden. Diese Zeitung spricht sich erfreulicherweise für die Demokratie und für die Abstimmung aus. Es würde mich freuen, wenn sie als kritisches Medium Fake News aufdecken würde. Sie sind Gift für die Demokratie.

Bruno Bienz, Einwohnerrat/Fraktionschef Grüne Kriens

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