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Eine U-Bahn für die Agglomeration Luzern

«Parkhaus-Debatte: Ideen zur Lösung der Luzerner Verkehrsprobleme», Ausgabe vom 19. Dezember
Hans-Ruedi Brunner,

Den mutigsten Vorschlag zur Parkhaus-Debatte unterbreitete meiner Ansicht nach Jim Binnenkade. Er schlägt nichts weniger als eine U-Bahn vor, welche die Agglomeration Luzern im Norden, Süden und Osten erschliessen würde. Die ringförmige U-Bahn soll mit dem Park-and-Ride-Konzept kombiniert werden, welches der Luzerner Regierungsrat vor bald 15 Jahren genehmigt hat. Parkierungsanlagen für Autos und Cars sollen vorerst bei den geplanten U-Bahn-Stationen in Emmenbrücke, im Ibach (Reussegg) und auf der Allmend realisiert werden. Weitere Standorte in der Agglomeration sollen planerisch gesichert werden, sodass ein kontinuierlicher Ausbau möglich sein wird.

Mit der skizzierten Lösung kann die Agglomeration Luzern beweisen, dass sie fähig und willens ist, ihre Verkehrsprobleme zukunftsgerichtet zu lösen. Es wäre ein Befreiungsschlag, der von der übrigen Schweiz aufmerksam verfolgt würde. Auch neuen, potenziellen Investoren würde dieser verkehrstechnische Quantensprung nicht entgehen, denn diese lassen sich gerne in kreativen Gegenden nieder. Doch wer soll dies alles bezahlen?

Da wir durch den Bau einer U-Bahn auf den Bypass beim Herzpatienten «Verkehr» und demzufolge auch auf die Spange Nord verzichten können, benötigen wir die geplanten, schätzungsweise rund 2 Milliarden Franken für deren Realisierung nicht.

Diese Mittel können für die U-Bahn eingesetzt werden.

Hans-Ruedi Brunner, Luzern

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