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Eine unfaire und «heimlifeisse» Vorlage

Zur eidgenössischen Abstimmung vom 24. September über das «Bundesgesetz vom 17. März 2017 über die Reform der Altersvorsorge 2020»
Arno Grüter, Präsident Fdp Cham, Cham

Die im September zur Abstimmung kommende Vorlage über die Altersvorsorge 2020 (AV 2020) ist an und für sich eine sehr wichtige Vorlage. Es geht darum, an unserem Vorsorgesystem Änderungen so vorzunehmen, damit es langfristig finanzierbar ist. Das Hauptproblem ist dabei, dass wir immer länger leben und das zur Verfügung stehende Geld aber beschränkt ist.

Fairness würde deshalb zur Lösung führen, dass man sich auf eine ausgewogene Mischung aus «länger arbeiten» und «die Ansprüche etwas zurückschrauben» einigen würde, da unser Vorsorgesystem auf zu grossem Fuss lebt.

Die nun zur Abstimmung kommende Vorlage allerdings kann und muss schlicht als unfair bezeichnet werden. Sie geht fast vollumfänglich zu Lasten der jüngeren Generation und der noch nicht Geborenen. Zudem verfehlt sie ihr Ziel – die Stabilisierung der Vorsorgewerke!

Verantwortungsvoll und fair agierende Bürger lehnen die AV 2020 deshalb ab und ermöglichen es dem Parlament so, eine wirkliche Reform zu präsentieren, zu der alle Generationen einen fairen Beitrag zur Lösung leisten – nicht nur die Jungen. Ich will meinen Kindern mit einem guten Gewissen in die Augen schauen können und sage deshalb Nein zu dieser unfairen und «heimlifeissen» Vorlage.

Arno Grüter, Präsident FDP Cham, Cham

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