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Eine weitere, leidige Schulreform

«Aus für die Handarbeit», Ausgabe vom 17. November
Claudia Meier-Preuschoff, Oberkirch

Die Abschaffung des Handarbeitsunterrichts an den Mittelschulen reiht sich ein in die leidigen Schulreformen der letzten Jahre, die den lebenspraktischen Schulunterricht nach und nach reduziert oder ganz eliminiert haben. Die, die solches beschliessen: Schauen Sie sich die Zeitungsbilder vom Gymi Reussbühl an! Junge Burschen, die hoch konzentriert den Stoff für ihr trendiges Kleidungs- oder Gebrauchsstück zuschneiden. Eine begeisterte Lehrerin, die es versteht, die Klasse ganz in den Bann zu ziehen mit Schnittmuster-Lesen und vielem mehr. Es ist keine «Zeitverschwendung», kein Luxus, wenn junge Menschen lernen zu nähen, zu flicken, das Zuhause mit selbst gefertigten Textilien wohnlich einzurichten. Daneben zu kochen und backen, zu waschen, bügeln, putzen. Was gibt es Wichtigeres und Schöneres zu tun, als den Verstand, die Hände und dazu das Gefühl für Schönes, Sinnvolles, Bekömmliches und Praktisches in gesunder Ausgewogenheit zu schulen. Ich meine, wir müssen dafür sorgen, dass dieses jahrhunderte- alte Prinzip auch künftigen Schülern erhalten bleibt. Und, erwähnte Damen und Herren, unterschätzen Sie die Intelligenz des Handwerks nicht.

Claudia Meier-Preuschoff, Oberkirch

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