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Einfache Holzbauten oder Hasenställe mit Satteldach?

Ausgabe vom 7. Juli
Markus Meier, Rechtsanwalt, Altdorf

Wie viele Urner freue auch ich mich über das schöne Arni. Der (künstliche!) Stausee mit den umliegenden Häusern schafft ein wunderschönes Landschaftsbild.

Vor einigen Jahren wurde mit der Planung einer Anzahl einfacher Holzbauten eine moderate und sinnvolle Entwicklung auf dem Hinterarni in die Wege geleitet. Dass nun – nach einem rechtskräftigen Quartiergestaltungsplan – die bewilligten Häuser nicht oder nur reduziert erstellt werden sollen, finde ich rechtsstaatlich bedenklich.

Ich werde keine Unterschriften sammeln, doch bin ich der festen Überzeugung, dass eine massvolle Entwicklung auf dem Arni durchaus sinnvoll und umweltverträglich ist. Oder wollen wir im Kanton Uri jeg­liche zukunftsgerichtete und vertretbare Entwicklung ersticken? Blind.

Markus Meier, Rechtsanwalt, Altdorf

Auf dem Arni, einem idyllischen Naherholungsgebiet mit Wald und See, soll ein ganzes Quartier von Ferienhäusern entstehen – anscheinend zonenkonform. Man muss sich allerdings schon fragen, ob eine Ferienhaussiedlung in einer Bergwelt, die wir so für unsere Nachkommen erhalten wollen, Sinn macht. Meiner Meinung nach sind solche Bauvorhaben völlig neben den Schuhen und überflüssig. Die Häuser sind preis­optimiert, was man an der Gestaltung schnell erkennt. Ich habe in der letzten Zeit selten so etwas Scheussliches gesehen: Hasenställe mit Satteldach, völlig unpassend zur bestehenden Bausubstanz.

Was für einen Gestaltungssinn hat hier der Architekt? Wo hat das Amt für Raumplanung, das sonst für jedes Fenster eine Studie verfasst haben will, hingeschaut? Was hat die bewilligungspflichtige Baubehörde dazu gesagt?

Ich kann es mir denken. Man sieht lediglich den Rubel, der fliessen soll. Da werden schon mal beide Augen mehr als zugedrückt, und der Landverkäufer ist ja eine halböffentliche Firma.

Die Bauwirtschaft jedenfalls benötigt diese Aufträge meines Erachtens nicht, denn alle sind schon zu gut ausgelastet. Und den Unternehmern werden bei elf Häusern die Preise gedrückt, sodass man gut darauf verzichten kann.

Arthur Zwyssig, Bauingenieur, Sisikon

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