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Einige schossen bei der Hinrichtung bewusst daneben

«Todesstrafe: ‹Trauert nicht so um mich›», Ausgabe vom 11. November
Elisabeth Kreienbühl-Polin, Adligenswil

Als die Hinrichtung der beiden Landesverräter 1942 in Hergiswald stattfand, war mein Vater Fourier unter dem damaligen Kommandanten Paul Kopp. Er musste das letzte Nachtessen für die zwei Landesverräter anrichten lassen, nach ihren Wünschen. Er hat mir oft von dieser auch für ihn einschneidenden Geschichte erzählt, und es ist mir noch in Erinnerung, dass als Beilage Erbsli gewünscht wurden. Jakob Feer hat ihm leidgetan, er war ein Mitläufer, wie es im Artikel richtig beschrieben ist. Mein Vater wusste auch, dass nicht alle Schützen bei der Hinrichtung geschossen haben; er wusste zum Teil sogar, wer nicht schoss. Im Peloton hatte es damals auch Soldaten, welche bewusst danebengeschossen haben.

Gemäss meinem Vater war es für die meisten Schützen ausserordentlich schwer, dem Befehl zur Erschiessung ihrer Kameraden zu folgen. Sie mussten ja gemäss Militärgesetz der gleichen Kompanie ange­hören wie die zum Tod Verurteilten. Mein Vater kannte viele Details dieses Falles und wurde mehrmals angefragt für Interviews, wollte aber nicht mit Fremden darüber reden. Der Artikel ist stimmig und gut zusammengefasst!

Elisabeth Kreienbühl-Polin, Adligenswil

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