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Einmalige Chance oder Vorlage mit unklarer Fragestellung?

Zur Abstimmung über die Suren-Revitalisierung in Oberkirch am 4. März
Dani Jutz, Oberkirch

Was ich bis jetzt alles Negatives über die Suren-Revitialisierung lesen musste, macht mich nachdenklich und auch traurig. Seit mehr als 30 Jahren widme ich mich intensiv der Natur und ihren Lebewesen. Auf meinen Spaziergängen freue ich mich immer, wenn ich zahlreichen Tier- und Pflanzenarten begegne. Nun hat die Gemeinde die einmalige Chance, dem Fliessgewässer zusätzlich mehr Lebensraum zu geben, und dies steuerlich zum Nulltarif. Was für ein Geschenk! Ich freue mich, wenn viele Oberkircherinnen und Oberkircher diese Chance packen. Mit einem beherzten Ja können wir der wachsenden Bevölkerung wie auch den zukünftigen Generationen einen lebenswerten und erholsamen Raum ermöglichen. Zudem hoffe ich auch persönlich davon zu profitieren und in absehbarer Zeit Tiere und Pflanzen beobachten zu können, die momentan das enge Korsett der Sure meiden.

Dani Jutz, Oberkirch

Die Abstimmungsfrage lautet: «Stimmen Sie einer positiven Stellungnahme des Gemeinderates zum Finanzierungsvorschlag des Kantons im Zusammenhang mit dem kantonalen Wasserbauprojekt ‹Revitalisierung Sure Oberkirch› zu?» Über die Information der Gemeindeversammlung am 15. Mai 2017 betreffend Projekt Surenraum ist protokolliert: «Der Gemeinderat wird die Stimmberechtigten anfragen, ob sie mit dem Projekt einverstanden sind.» Und in der «Surseer Woche» wurde kürzlich Gemeindepräsident Ernst Roth zitiert: «Wollen wir den Surenraum in Oberkirch für die Menschen und die Tierwelt verbessern oder nicht? Das ist die eigentliche Frage.» Ob der Surenraum in Oberkirch für die Menschen und die Tierwelt verbessert wird, kann nicht durch die Oberkircherinnen und Oberkircher an der Urne, sondern nur im rechtsstaatlichen Bewilligungsverfahren durch Fachgutachten und Expertisen entschieden werden.

In der gleichen «Surseer Woche» gibt der Gemeindepräsident zu Protokoll, dass mit Schreiben vom 26. Juni 2017 die kantonale Dienststelle Verkehr und Infrastruktur dem Gemeinderat einen Vorschlag zur Finanzierung unterbreitet habe. Der Gemeinderat habe dies zum Anlass genommen, die Meinung der Bevölkerung mittels Urnenabstimmung abzuholen. Der Entscheid für die Abholung der Meinung der Bevölkerung an der Urne wurde jedoch schon lange vorher gefällt. Seit dem 26. September 2016 und in allen nachher stattgefundenen offiziellen und halboffiziellen Veranstaltungen wurde stets verneint, dass eine Kreditvorlage an die Urne komme. Und plötzlich kommt jetzt doch eine Art Kreditvorlage zur Abstimmung. Sollen so die Oberkircherinnen und Oberkircher ausgetrickst werden? Klarheit kann nur durch ein Nein geschaffen werden.

Fridolin Roos, Oberkirch

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