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Empört über neue Gebühr des Kantons

«Strassenverkehrsamt: Regierung überrumpelt Autofahrer», Ausgabe vom 17. Januar
Willy Walker, Ebikon

Ich habe die Verkehrssteuer 2018 für mein Fahrzeug er­halten. Mit dieser Rechnung wurden mir 1.50 Franken für die Papierrechnung belastet. Die Informationsstelle des Strassenverkehrsamtes begründet, dass am 20. Dezember 2017 in einer Medienmitteilung öffentlich darüber informiert worden sei. Offenbar ist dies mit dem Ein­verständnis des verantwortlichen Regierungsrates erfolgt. Mir geht es nicht um die 1.50 Franken. Mir geht es darum, wie mit uns Bürgern umgegangen wird. Das Vor­gehen widerspricht einer ordnungsgemässen Geschäfts­abwicklung. Wenn Rechnungsgebühren verlangt werden, habe ich als Kunde Anrecht, entsprechend persönlich informiert zu werden. Sie können von mir nicht verlangen, dass ich die Zeitungen durchforsten muss, um an solche Informationen zu gelangen. Es fehlt einmal mehr an Bürgernähe und Kundenorientierung. Bitte so nicht, Herr Regierungsrat!

Willy Walker, Ebikon

Eine Unverschämtheit erlaubt sich das Strassenverkehrsamt als Monopolbetrieb. Rückwirkend wird eine Steuererhöhung verlangt, obwohl der Autoverkehr viel mehr als die für ihn erforderlichen Auslagen deckt. Zusätzlich wird für die Papierrechnung neu ein Betrag von 1.50 Franken pro Auto eingefordert. Wenn man mehrere Autos hat, muss man für jedes Auto 1.50 Franken bezahlen. Das Strassenverkehrsamt ist nicht in der Lage (oder es will nicht), eine Sammelrechnung zu stellen. Wenn man etwas bei einem Monopolbetrieb bestellt, darf man doch eine richtige Rechnung verlangen. Für die Einzahlung ist ja, wenn man kein E-Banking hat, auch ein Einzahlungsschein erforderlich. Dieser ist in der E-Rechnung nicht vorhanden. Richtig und fair wäre auch für den Vertragspartner Staat, dass für Minderaufwendungen einen Rabatt von Franken 1.50 gewährt würde. Der Staat ist der unbe­rechenbarste Vertragspartner, den man sich nur vorstellen kann. Er mischt die Karten immer wieder neu, und dies zu seinen Gunsten. Der Staat zieht seine Bürger über den Tisch.

Albert Koch, Adligenswil

Die spitzfindigen Regierungs­beamten wollen von den Autofahrern 560 000 Franken Zusatzsteuer. Richtigerweise müssten die E-Rechnungen um 1.50 Franken verbilligt und nicht die Papierrechnungen um 1.50 Franken verteuert werden!

Ales Kucian, Adligenswil

Mit keiner Silbe ist in der letztjährigen Rechnung von einer neuen Gebühr von 1.50 Franken für die Zustellung der Papierrechnung anstelle E-Rechnung erwähnt worden. Dies ist eine äusserst ungeschickte Massnahme, die viele verärgert hat. Andererseits werden jeweils im November Erinnerungsschreiben zur Zahlungsfälligkeit der Steuerrechnung per Ende Dezember versandt. Niemandem in der Geschäftswelt käme es in den Sinn, vor Ablauf der Zahlungsfrist ein Erinnerungsschreiben zu verschicken. Dies kostet Zeit, Material und Versandspesen; absolute Steuergeldverschwendung.

Ernst Oswald, Eschenbach

Ich gebe zu, das Strassen­verkehrsamt hat mich mit der Rechnungsgebühr von 1.50 Franken ausgetrickst. Ich kenne aber auch einige Tricks. Alle meine Rechnungen bezahle ich grundsätzlich über mein Bankkonto. Die Rechnungen des Strassenverkehrsamtes bezahle ich aber dieses Jahr aus stillem Protest bar am Schalter der Post in Neuenkirch, welche übrigens von der Schliessung bedroht ist. Dies bringt mir keinen finan­ziellen Vorteil, im Gegenteil, ich habe zusätzliche Arbeit. Dafür profitiert die Post Neuenkirch von der Bareinzahlungsgebühr, welche das Strassenverkehrsamt bezahlen muss.

Hardy Müller, Neuenkirch

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