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Leserbrief

Endlich ist Emmen wieder einmal spitze

«Emmens Steuerfuss ist jetzt spitze», Ausgabe vom 28. Juni

Ja, Emmen ist mit dem nun vom Regierungsrat beschlossen Steuerfuss wirklich Spitze. Für den Emmer Gemeindepräsidenten ist dies nicht überraschend. Im Interview (am 26. Juni in der LZ) erwähnt der Gemeindepräsident, dass ihm viele Leute sagen, sie sehen ein, dass die Gemeinde mehr finanzielle Mittel braucht bzw. dass der Einwohnerrat sich in dieser Frage weniger einig war als das Volk. Diese Aussage erstaunt doch sehr, da am 10. Juni 2018 die Steuererhöhung in Emmen mit rund 62 Prozent abgelehnt wurde und vermutlich nicht nur die Einwohnerräte an die Urne gingen. Doch man darf nicht vergessen, Emmen hat noch andere Spitzenplätze bzw. wird diese nächstens erklimmen:

Erstens: Leerwohnungsbestand in der Gemeinde Emmen, denn dieser Steuerfuss lockt sicherlich nicht neue Bewohner an. Mit dem momentanen Bauboom gibt es wohl Umzüge von Emmer Bürger in neue Wohnungen, dadurch werden jedoch wieder «alte, billigere» Wohnungen frei und diese werden sicherlich nicht von grossen Steuerzahlern in Anspruch genommen.

Zweitens: Besoldung Gemeinderäte (zum Beispiel im Vergleich mit der Stadt Luzern).

Drittens: Überraschenderweise plötzlich zu wenig Schulraum bzw. dadurch fallen Investitionen an. Mit all diesen Voraussetzungen wird Emmen weder das angestrebte qualitative Wachstum noch das quantitative Wachstum erreichen, sprich hier wird kein Spitzenplatz erreicht werden können. Spitze wäre auch, wenn die Emmer gefragt werden, wie und wo man sparen kann. Vorschläge meinerseits wurden zwar vom Gemeinderat verdankt und beantwortet, doch der Hinweis «das wäre jedoch ein Leistungsabbau» fehlte nicht. Ja das ist so, doch bei jeder Person welche mehr Ausgaben als Einnahmen hat, benötigte es hie und da «schmerzhafte» Lösungen (nicht Steuererhöhung), sondern sparen.

Richard Frei, Emmenbrücke

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