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Engelberger hat Lösung für Bern

Zum Artikel «Dem Referenten Vogler wurde nichts geschenkt» in der Ausgabe von gestern

Ein knappes Jahr vor den Gesamterneuerungswahlen ist SVP-Gemeinderat Gerold Hurschler, Engelberg, vorzeitig aus dem Gemeinderat zurückgetreten. Nun hat er anscheinend neue Kapazitäten gefunden und präsentiert uns die schweizerische Lösung zum Thema Asylwesen! In kaum zu überbietendem Zynismus macht er sich nicht nur über Schutz suchende Menschen lustig, sondern auch über Bundesrätin Sommaruga. Überhaupt zeugt der Artikel von einer Dreistigkeit dieser Partei, solche Mitmenschen, die sich engagieren und sich fürs Wohl aller bemühen, lächerlich zu machen. Diesem Gedanken- und Sprachgut gilt es, sich vehement entgegenzustemmen und genauso pointiert zu sagen, dass es auch Andersdenkende gibt und dass sich auch in Engelberg zahlreiche Freiwillige um Asylsuchende kümmern, um Menschen also, die aus Not in unser Land gekommen sind. Schade nur, dass man so «Lösungsfinder» wie Hurschler nie an solchen Treffen sah.

Elisabeth Brun, Engelberg

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