Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

«Erküsst» sich die EU die Schweizer Osthilfe?

«Brüssel lässt die Peitsche knallen», Ausgabe vom 19. Dezember

Jean-Claude Juncker kann unser Freund gar nicht sein! Warum? Staaten haben keine Freunde, sie haben Interessen. Dies sagte weiland Charles de Gaulle. Die Geschichte zeigt, dass jahrelang befreundete Staaten über Nacht sich aufs Blut bekämpfende Feinde werden. Also nützt uns eine heuchlerische Freundschaft nichts, wie wir nun bei der Gleichwertigkeit der Börsen bitter erfahren müssen.

Rudolf Balsiger, Oberwil

Der «küssende» EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Junker besuchte Ende November Bundespräsidentin Doris Leuthard in Bern. Er wurde herzlichst empfangen und reichlich beschenkt: Juncker hat sich 1,3 Milliarden Franken Osthilfe «erküsst» und dankt dies nun mit Erpressung!

Der Bundesrat soll zur Unterschrift eines Rahmenvertrages mit der EU gezwungen werden, indem der Schweizer Börse der Zugang zum Aktienhandel nur provisorisch für ein Jahr gewährt wird – im Gegensatz zu anderen Drittstaaten, die einen unbefristeten Börsen­zugang erhalten. Das ist diskriminierend!

Die Schweizer Börse als «Geisel» für ein institutionelles Abkommen? Nein! Diese Demütigung dürfen wir uns nicht bieten lassen! Der Bundesrat soll sich dem Druck und den Drohgebärden der EU keinesfalls beugen, sondern muss Verantwortung übernehmen und seinerseits Massnahmen treffen – der Rückzug der «geschenkten» Kohäsionsmilliarde wäre ein Anfang.

René Kryenbühl, Kantonsrat SVP, Oberägeri

Wenn ich diesen reisserischen Titel in der Zeitung vom 19. Dezember sehe, habe ich keinerlei Lust, den Artikel zu lesen. Ich finde ihn (m)einer seriösen, interessanten und gesprächsbereiten Zeitung nicht würdig.

Der Titel kommt eher aus polemischem Strassenjargon. Es tönt wie: Den Gegner in die Pfanne hauen.

Unsere Gesellschaft leidet an einem Mangel an guter Gesprächskultur. Und die wäre absolut dringend. Auseinandersetzung mit dem «Andern», dem «Gegner» wäre in vielen Bereichen dringend nötig. Doch mit Schlagzeilen dieser Art frönt sie mehr dem Schlagabtausch statt kontroverser Auseinandersetzung auf der Suche nach möglichen Lösungsansätzen und Fortschritten im Zusammenleben.

Unwillkürlich stellt sich die Frage: Ist der Titelmacher SVP-nah? Und es ist nicht das erste Mal, dass ich mich über Titel ärgere.

Carla Siegen, Zug

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.