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Es bleiben offene Fragen

«Wir arbeiten mit Hochdruck an der Lösung», Ausgabe vom 11. März
Heinz Sennrich, Steinhausen

Die Stellungnahme der beiden Herren lässt mehr offene Fragen im Raum stehen als klare Aussagen und Antworten. So behauptet Spitaldirektor Matthias Winistörfer, dass nicht vier leitende Ärzte das Spital verlassen, sondern drei plus einer. Dies kann Matthias Winistörfer drehen und wenden, wie er will, drei und eins ergeben nun mal vier. So haben wir es jedenfalls in der Schule gelernt. Diese eigenartige Logik von Herrn Winistörfer ist schlicht nicht nachvollziehbar und ist reine Zahlenkosmetik. Wenn auch kein direkter Zusammenhang zwischen dem Kardiologen und den Chirurgen besteht, bleibt es trotzdem bei vier Kündigungen. Die Vermutung liegt doch sehr nahe, dass die Kündigungen eher aus Frust über die Behandlung durch die Spitalleitung erfolgten als wegen eines Karriereschrittes. Herr Winistörfer sagte persönlich, dass die drei leitenden Ärzte als Team die Versorgung der Patientinnen und Patienten im Bereich Orthopädie und Unfallchirurgie verantworten. Hier wird sehr viel Wissen verloren gehen. Dass Herr Winistörfer «mit Hochdruck», wie er sagt, an einer Lösung arbeitet, muss er nicht speziell erwähnen. Dies sollte eine Selbstverständlichkeit sein und wird auch erwartet. Der Regierungsrat und Gesundheitsdirektor Martin Pfister sieht keine Veranlassung, etwas zu unternehmen, solange die Versorgung nicht gefährdet ist. Zumal das Spital eine selbstständige Unternehmung ist und personelle Fragen in eigener Kompetenz regelt. Dies ändert nichts an der Tatsache, dass der Regierungsrat die Bewilligungsbehörde ist und die oberste Verantwortung trägt.

Heinz Sennrich, Steinhausen

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