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Es braucht ein einheitliches Tarifsystem für die Linien zwischen Cham und Zug

Zur Linienführung der Buslinie 7
Rainer Suter, Cham

Viel Diskussion gibt es um die neue Linienführung der Bus­linie 7 zwischen Cham und Zug. Das neue öffentliche Verkehrskonzept soll das Hintereinanderherfahren vom Chamerried bis zum Bahnhof Cham der Busse 6, 7 und 8 verhindern. Die Linie 8 soll dann in Steinhausen enden, und ab Bahnhof Cham Richtung Rotkreuz könnte neu die Linie 43 weitergeführt werden. Die Buslinie 7 wird eingekürzt und nur noch von Zug aus bis zum Chamerried fahren. Die Linie 6 wird die ganze Woche von Zug über Steinhausen zum Bahnhof Cham fahren.

Die Einwohnergemeinde Cham wird finanziell entlastet, da sich die Anzahl der Haltestellenabfahrten reduziert. Eine Weiterführung der Linie 7 im heutigen Umfang wird in der Kantonsvorlage Nummer 2761-2 mit zirka 350000 Franken beziffert.

Erste Fahrplanstudien mit der neuen Variante zeigen, dass die Anschlüsse zwischen der S-Bahn und der Linie 6 am Bahnhof Cham gewährleistet werden können. Zudem entstehen an der Haltestelle Chamerried schlanke Umsteigemöglichkeiten auf die Buslinie 7 nach Ammannsmatt/Zug. Mit diesem zusätzlichen Umstieg verlängert sich die Reisezeit um 3 Minuten. Der Umstieg erfolgt dabei auf der gleichen Haltekante. Bei einem Sitzenbleiben im Bus verlängert sich die Reisezeit um insgesamt 8 Minuten. Die schnellste Verbindung zwischen Cham und Zug bietet jedoch nach wie vor die Stadtbahn.

Sehr zu begrüssen ist die Anregung zur Verbesserung des Tarifsystems für Fahrten nach Zug in der Stellungnahme des Gemeinderates zum Fahrplanangebot 2018/19. Aktuell sind für eine Fahrt von Cham nach Zug bekanntermassen drei Zonen mit dem Bus und zwei Zonen mit dem Zug erforderlich. Es wurde deswegen beantragt, die beiden Haltestellen Turmstrasse und Sumpfstrasse als Haltestellen auf Zonengrenzen zu definieren, analog der Haltestellen Ammannsmatt, Schochenmühle, Lindenpark, Zythus und so weiter. Dies würde bedeuten, dass auch mit dem Bus nur zwei Zonen gelöst werden müssen.

Dies wäre nur logisch und gerecht und könnte auch die Skeptiker des neuen Fahrplankonzepts ein wenig milde stimmen! Es ist zu hoffen, dass die Verantwortlichen ein Einsehen zeigen und dem Vorschlag des Chamer Gemeinderates, der die Meinung vieler Nutzer des öffentlichen Verkehrs widerspiegelt, folgen.

Rainer Suter, Cham

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