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Es braucht einen Finanzplan

«Ruswil: Die IG Dorf sucht Bürgernähe», Ausgabe vom 9. September
Nicole Felder,

Am Samstag, 9. September, besuchte ich den von der IG Dorf organisierten Anlass zum Thema «Dorfkern Ruswil West». Mit dem Referat von Hans-Peter Ryser, Denkmalpfleger, startete ich meinen Rundgang im Keller des Chrämerhus. Ich liess mich beeindrucken von den historischen Ausführungen, die Hans-Peter Ryser mit sichtlicher Begeisterung zum Besten gab. Ein Gebäude dieser Art, ein bau­historisches Unikat, welches bereits seit über 500 Jahren an seinem Platz steht, ist sehr wohl schützenswert.

Auch die Notwendigkeit eines neuen Gemeindehauses konnte Ueli Zihlmann, Leiter Bau und Infrastruktur der Gemeinde Ruswil, beim Rundgang sehr anschaulich aufzeigen.

Keine Frage, die Gemeinde Ruswil braucht ein neues Gemeindehaus, um den Anforderungen der Zukunft gerecht zu werden.

Beim Referat von Lotti Stadelmann, der zuständigen Gemeinderätin Ressort Finanzen, kamen bei mir erste Zweifel auf. Ausführlich wurde die finanzielle Lage der Jahre 2010 bis 2016 aufgezeigt. Diese Jahre weisen eine durchaus positive Bilanz aus. In dieser Periode wurde wenig investiert. Gemäss Gesetz über den Finanzhaushalt der Gemeinden wird ein Aufgaben- und Finanzplan gefordert, welcher die Entwicklung der Finanzen und der Leistungen für mindestens die nächsten drei Planjahre aufzeigen muss. Auf Nachfrage konnte Frau Gemeinderätin Stadelmann die finanzielle Zukunft der Gemeinde leider nicht aufzeigen.

Wie kann sie in angeblicher Unkenntnis des obigen Berichtes die Frage, ob wir uns dieses Projekt leisten können, mit Ja beantworten?

Um über ein Investitionsvolumen in der Höhe von 15,3 Millionen entscheiden zu können, ist es meines Erachtens dringend notwendig, an einem solchen Anlass einige Kenn­zahlen des zukünftigen Finanzplanes zu präsentieren.

Aufgrund der kumulativ in denselben Zeitraum fallenden Investitionen (Neubau Gemeindehaus, Umbau Chrämerhus, Erweiterung Schulanlagen, Sanierung Mehrzweckhalle Wolfsmatt, neuer Werkhof mit zentraler Sammelstelle) ist es klar die Aufgabe des Gemeinderates, die finanziellen Auswirkungen sowie die Tragbarkeit für die kommenden Jahre dem Stimmbürger vor der Abstimmung vorzulegen.

Nicole Felder, Ruswil

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