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Es braucht Parkhäuser in der Agglomeration

«Benzin und Batterie», Ausgabe vom 13. März
Hans-Ruedi Brunner, Luzern

Im Leitartikel hat Jérôme Martinu, Chefredaktor, aus Anlass des Auto-Salons in Genf und des Einsatzes eines führerlosen Elektrobusses in Zug über das Ökobewusstsein und die Energiewende nachgedacht. Ausserdem äusserte er sich zum Verhältnis zwischen motorisiertem Individualverkehr (MIV) und öffentlichem Verkehr (ÖV). In seinen lesenswerten Ausführungen vermisste ich einen kritischen Hinweis auf die Aufhebung der Steuervergünstigung bei den Hybridautos. Der Kanton Luzern hat hier ein falsches Signal ausgesendet. Irritiert hat mich sodann der Hinweis, dass die Stadtluzerner Politik die Konflikte zwischen MIV und ÖV vergrössern würde. Viel hilfreicher fände ich eine vertiefte sachliche Auseinandersetzung damit, wie die Verkehrsprobleme in der Stadt und Agglomeration Luzern am besten gelöst werden könnten. Warum setzt sich diese Zeitung nicht intensiver mit dem Prinzip der Verkehrsplanung Park & Ride auseinander? Wenn an den Rändern der Stadt und der Agglomeration Luzern an mehreren Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs Abstellmöglichkeiten (Parkplätze oder Parkhäuser) für Autos und Busse erstellt werden, kann auf den Bypass, die Spange Nord und das Parkhaus Musegg ohne weiteres verzichtet werden.

Hans-Ruedi Brunner, Luzern

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