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Es braucht sachliche Überzeugungsarbeit

«AKW-Stilllegung wird teuer», Replik auf den Leserbrief «Mehrheitsfähiger Vorschlag?», Ausgabe vom 20. Januar
Konradin Franzini, Co-Präsident Junge Alternative Kanton Zug, Rotkreuz

Ausser einem polemischen Rundumschlag hat Leserbriefschreiber Josef Röllin aus Finstersee nichts zu bieten. Er behauptet, Atomendlager seien in Sichtweite. Die Grünen würden sie mit Demonstrationen verhindern. Die Fakten sprechen eine andere Sprache: Das einzige geplante Atomendlager am Wellenberg in Nidwalden wurde nicht von Demons­tranten gestoppt, sondern vom Nidwaldner Souverän. Zweimal – in den Jahren 1995 und 2002 – haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger Bohrgesuche der Nagra für ein Atomendlager respektive für einen Sondierstollen abgelehnt. In der Pflicht stehen die AKW-Betreiber und der Bund, dessen Bundesamt für Energie über Jahrzehnte die Atomwirtschaft unterstützt hatte. Sie hatten während Jahren auf den Wellenberg als Standort gesetzt, ungeachtet der geologischen Probleme im Engelbergertal. Frei nach dem Motto «je geringer der politische Widerstand, desto besser das Gestein». Mit anderen Worten; es braucht sachliche Überzeugungsarbeit bei der betroffenen Bevölkerung, es braucht die Mitsprache der Menschen in der Umgebung eines möglichen Atomend­lagers. Alles andere ist einer Demokratie unwürdig.

Konradin Franzini, Co-Präsident Junge Alternative Kanton Zug, Rotkreuz

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