Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Leserbrief

Es braucht Strassen, die sich für Lastwagen eignen

«Kuonimatt: Süd-Allee wird abgespeckt», Ausgabe vom 14. September

Zweiter Workshop Süd-Allee: Langes Schweigen gab es auf die Frage, ob die auf Fotoprotokollen des ersten Workshops aufgezeigten Alternativen zur Süd-Allee durch das Kuonimatt-Quartier geprüft worden seien, zum Beispiel mit Busverbindung über die Industriestrasse. Dies, obwohl anlässlich des ersten Workshops versichert wurde, dass alle Inputs aufgenommen und auch weitere Varianten der Süd-Allee aufgezeigt würden. Auch wenn die Planungsträger von einer Verlängerung des Bogenwegs über die Industriestrasse nicht abrücken, hätte man doch eine Stellungnahme erwarten können. Die wegen der ursprünglich vorgesehenen Buslinie auf sieben Metern Breite zu bauende und privat finanzierte Industriestrasse soll für den motorisierten Individualverkehr vom Mattenhofkreisel abgehängt werden und einer zusätzlichen Veloverbindung weichen. Diese Pläne stehen in direktem Zusammenhang mit der Süd-Allee.

Dass damit der Standort für die ansässigen Gewerbebetriebe massiv verschlechtert wird, scheint niemandem aufzufallen. Bis jetzt ist auch keine alternative Ankoppelung des Gewerbegebiets Ober-Kuonimatt an die Zentrumslage ersichtlich (Leitbild Luzern-Süd).

Wo bleibt da die viel gepriesene Mitsprache der Bevölkerung, wozu doch auch das ansässige Gewerbe gehört? Die Strasse erhielt den Namen Industriestrasse, weil sich in diesem Quartier Gewerbebetriebe befinden, womit auch zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen wurden.

Hier wird gearbeitet, geliefert, abtransportiert und dazu braucht es Strassen, auf welchen auch Lastwagen verkehren können. Was nützen all die neu gebauten Wohnungen, wenn Arbeitsplätze vor Ort verloren gehen. Wohnen in Luzern Süd, arbeiten in Zürich?

Velowege sind schön und gut, aber nicht auf Kosten der Gewerbetreibenden. Schliesslich werden auch mit deren Steuergeldern Velowege mitfinanziert. Man hätte wohl vor dem Auswahlverfahren des Planungsteams die Meinungen und Bedürfnisse der betroffenen Bevölkerung und Betriebe abholen sollen. Der Entscheid wäre wohl anders gefallen und würde den Steuerzahler letztlich auch weniger kosten.

Annatina Caviezel, Gewerbebauten TPC AG, Kriens

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.