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Es braucht verursachergerechte Entsorgung

Zum Leserbrief «Gesetzlichen Spielraum für Separatabfuhren nutzen», in der Ausgabe vom 12. Mai

Im Leserbrief wird festgehalten, dass seit der Einführung der Sackgebühr die Abfallentsorgung für die meisten Leute teurer geworden sei. Ich kann diese Aussage nicht nachvollziehen, wurde doch dank des neuen Entsorgungssystems die Grundgebühr stark gesenkt. Wenn pro Woche ein 35-Liter-Kehrichtsack à 2 Franken benützt wird, bleibt immer noch eine spürbare Kostenersparnis für die meisten Nidwaldner.

Dies bedingt allerdings, dass die trennbaren Abfälle separat entsorgt und wiederverwertet werden, was ökologisch sehr sinnvoll ist und die Ressourcen schont. Offenbar nutzen zahlreiche Personen dieses System. Deshalb ist es verständlich, dass sich die Entsorgungsstellen zu neuen Treffpunkten entwickeln.

In der ganzen Zentralschweiz (ausser dem Kanton Nidwalden) wird – zum Teil schon seit mehreren Jahren – keine Gratis-Sperrgutabfuhr mehr angeboten. Alle Personen können das Sperrgut mit Gebührenmarken zu den Sammelstellen bringen oder der Abfallsammlung mitgeben. Somit bezahlen die Verursacher individuell die entstehenden Kosten für die Entsorgung. Es kann nicht sein, dass alle Bürger pauschal für einige Personen bezahlen, welche die Sperrgutabfuhr dazu benützen, ganze Haushalte gratis zu entsorgen.

Aus meiner Sicht könnte die separate Sperrgutsammlung in Nidwalden beibehalten werden, so dass die Güter sortiert und rezykliert werden können. Allerdings müssten dann die Gegenstände mit Gebührenmarken versehen werden.

Viele brauchbare Güter könnten auch auf anderen Wegen als einer «Gratis-Sperrgutabfuhr» sinnvoll weiterverwendet werden. Zum Beispiel über eine Brockenstube, mit der Publikation auf einer Internetplattform oder einem Gratis-Inserat. Einige Gegenstände könnten auch an einem Bring- und Holmarkt einen neuen Besitzer finden.

Wieso leisten einige Personen einen massiven Widerstand gegen eine verursachergerechte Abfallentsorgung? Offenbar haben diese Leute die Zeichen der Zeit nicht erkannt und müssen zu ihrem Glück gezwungen werden.

Kurt Lischer, Ennetbürgen

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