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«Es gäbe Möglichkeiten, die Fasnacht einzuschränken»

«Stadt Luzern: Fasnacht verdrängt Marktfahrer», Ausgabe vom 25. April
Josef Stalder, Luzern

Seit Jahren kennt man den Schmutzigen Donnerstag, den Güdismontag und den Güdisdienstag als Luzerner Fasnachtstage. In letzter Zeit hat es eingerissen, den «Rüüdig Samschtig» zu einem der Haupttage des fasnächtlichen Treibens zu machen. Das besagte Wochenende muss durchgehend für Jubel, Trubel und Heiterkeit herhalten. Der Samstag ist einer der wichtigsten Markttage in der Luzerner Tradition. Unter dem Stichwort «Sicherheitsrisiko» will man nun aber alte Gepflogenheiten an die Wand drücken, indem man den Gemüsemarkt an diesem Samstag verbietet. In der Tat – wir sind eine schizophrene Gesellschaft geworden. Sicherheit und Einsatzmöglichkeiten müssen hochgehalten werden. Das ist richtig. Was ist nun aber ein Sicherheitsrisiko? Sind es ein paar Marktstände Unter der Egg? Oder eine Masse von Fasnachtsverrückten auf Gassen und Plätzen? Es gäbe Möglichkeiten, die neue Fasnacht mit Vorschriften oder Anordnungen einzuschränken. Viele Markt-Kunden sehen das auch so und unterstützen die langjährigen Marktfahrer aus der Region. Wehret den Anfängen. Der beliebte Gemüse-, Obst und Warenmarkt Luzern hat seine Berechtigung, und diese alte Tradition sollte beibehalten werden.

Josef Stalder, Luzern

Dass der Markt am «Rüüdig Samschtig» gestrichen wird, finde ich sehr schade und auch unnötig. Seit X Jahren gehe ich am Dienstag und Samstag an den Luzerner «Märt» und mir ist noch nie eine heikle Situation aufgefallen. Wenn alle, Marktfahrer und Fasnächtler, aufeinander Rücksicht nehmen, wird dies bestimmt auch in Zukunft so sein. Für die Marktfahrer sind die Markttage eine wichtige Einnahmequelle, die sie für ihre grosse und oft auch harte Arbeit (bei jedem «Hudelwetter») mehr als nur verdienen. Also lasst den Marktfahrer diesen Tag für ihre Verkäufe! Es ist ja nicht jeder ein Fasnächtler.

Vroni Candrian, Hergiswil

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