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Leserbrief

Es geht nur noch um Machterhalt

«Beförderung von Maassen vom Tisch», Ausgabe vom 24. September

Die Wahlverlierer-Koalition aus CDU, CSU und SPD gibt nicht erst seit der Affäre Maassen ein trauriges Bild ab. Statt Visionen und Zukunftsgestaltung dominieren Machterhalt und persönliche Eitelkeiten. Kanzlerin Merkel moderiert und zaudert, statt zu entscheiden und zu gestalten, Horst Seehofer surft auf seiner persönlichen Ego­welle. Und die SPD? Erneuern wollte sich die Partei nach der Wahlniederlage, doch die Fahrt geht weiter kontinuierlich nach unten. Ein Chefbeamter, welcher sich in unangemessener und tendenziöser Weise öffentlich zu Wort meldet, soll zuerst noch befördert werden und, nachdem vor allem die Basis der SPD aufgeschrien hat, in einer Pseudoposition weiterbeschäftigt werden. Kopfschütteln, Konsternation oder was auch immer. Viel mehr als der gemeinsame Nenner des Machterhalts zeichnet diese Koalition nicht aus. Eines ist sicher: Die nächste Regierungskrise kommt bestimmt. Ein Ende mit Schrecken wäre unter diesen Umständen gegenüber einem Schrecken ohne Ende mittlerweile zu bevorzugen.

Pascal Merz, Sursee

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