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Es geht sehr wohl auch ums Geld

«Heimplatzierungen nehmen ab», Ausgabe vom 15. Oktober
Urs Häusermann, Uster, Schulleiter und Schulischer Heilpädagoge An Einer Öffentlichen Schule

Der interessante Artikel unterschlägt leider einige wichtige Fakten. Heimeinweisungen geschehen in den seltensten Fällen aus schulischen Gründen, sondern meist aus erzieherischen. Öffentliche Schulen bieten vielerorts gute integrative Lösungen an, an unserer Schule sogar für Schüler mit geistiger Behinderung. Ja, und es geht sehr wohl auch ums Geld: Ein Heimaufenthalt kostet in der Regel über 100 000 Franken pro Jahr. Die schulische Integration die Hälfte oder weniger. Beim Erzieherischen gilt es, möglichst früh die Familien zu unterstützen mit sozialpädagogischen Massnahmen. Da gibt es bereits erstaunliche Erfolge mit einem Bruchteil an finanziellem Einsatz. Mich stört, dass fast nur Leitende von Institutionen der Sozialindustrie zu Wort kommen. Dass die zitierten Herren (wo bleiben die Frauen?) um ihre Unentbehrlichkeit fürchten, ist naheliegend.

Urs Häusermann, Uster, Schulleiter und schulischer Heilpädagoge an einer öffentlichen Schule

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