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Es ist die Hölle – ein undurchdringbares Netz

Ausgabe vom 26. März
Monika Wüest, Zug

Mit Interesse habe ich den Artikel über verheiratete schwule Männer gelesen. Einmal mehr liegt der Fokus auf den «armen schwulen verheirateten Männern», die nicht so leben können, wie es ihrer Neigung entsprechen würde. Dass diese Männer trotz ihrer homosexuellen Neigung eine Ehe eingehen, ist ein unentschuldbares Verbrechen am Leben der Frau und der Kinder. Wie sich das Leben an der Seite eines schwulen verheirateten Mannes für die betroffene Ehefrau und die Kinder anfühlt, wird kaum je thematisiert. Wir haben es erlebt. Es ist die Hölle – verstrickt in einem undurchdringbaren Netz aus Lügen. Eine solche Familien- und Lebenslüge lastet schwer auf einer Familie und bringt viel Leid für die Betroffenen. Ich habe Jahrgang 1959, und schon damals war es möglich, in Städten seine Homosexualität zu leben. Aus Scham und Schuld wagen die wenigsten Frauen, über ihren schwulen Ehemann zu sprechen. Ich wünsche allen betroffenen Frauen und Kindern, dass sie die Kraft finden, aus dem Schatten herauszutreten und dieses dunkle Familiengeheimnis zu durchbrechen. Nicht die Frauen haben sich zu schämen, sondern all jene Männer, die aus Feigheit und mangelndem Rückgrat eine Ehe eingehen, obwohl sie schwul sind.

Monika Wüest, Zug

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