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Es ist immer Zeit für die besten Kandidaturen – egal ob Mann oder Frau

«Alternative will Sitz halten», Ausgabe vom 24. April
Rudolf Balsiger, Oberwil

In seinem Kommentar versucht der Autor eine Breitseite, gegen die bürgerlichen Parteien abzufeuern. Thema Frauenquote! Er sagt damit eigentlich nichts, aber das auf höchstem Niveau. Es mutet geradezu die obsessive Gleichstellung von Mann und Frau an. Man kann nämlich damit nur bei links-feministischen Kreisen punkten. Und mit dem Mantra des Erleuchteten saust die Moralkeule auf die Bürgerlichen nieder. Wir bei der FDP haben heute hervorragende Frauen, die sich in der Politik engagieren. Nun sind sie in der Regel beruflich und gesellschaftlich so erfolgreich engagiert, dass sie sich nicht für ein Vollzeitamt interessieren. Nicht jede lässt sich als Jeanne d’Arc oder Mutter Teresa einspannen. Grundsätzlich ist es nie Zeit für eine Frau und ebenso wenig Zeit für einen Mann in die Regierung. Es ist immer Zeit für die besten Kandidaturen, und das zählt bei der FDP. Wir nominieren und wählen nämlich die Kandidaturen mit Qualitäten vom Hals an aufwärts, und das in demokratischem Prozedere. Wohl liess sich die Bundeskanzlerin eines Nachbarlandes mal zitieren: «Der Frauenanteil bei den Professorinnen muss erhöht werden», doch so etwas kann nicht ernst genommen werden, schon gar nicht bei uns. In der Wirtschaft steht die linke Forderung im Raum, in Grossunternehmen müssten für die VR-Besetzung Frauenquoten eingeführt werden. Man fragt sich, ob nicht auch manchmal einfach publizistische Staffage erheischt werden soll, indem man moralingetränkte Gesinnungsethik an den Tag legen will. Überraschenderweise habe ich noch von keiner Fluggesellschaft die Forderung nach einer Frauenquote bei den Piloten gehört! Warum wohl? Um zu bestehen zählt eine fachliche Eignungsprüfung für jedermann, was offensichtlich in der Politik (bei gewissen Parteien) nicht Voraussetzung ist.

In unserer Schweiz gibt es mehr weibliche Stimmberechtigte als männliche. Warum schmeissen sie denn nicht alle Männer aus den Ämtern? Und jährlich grüsst das Murmeltier!

Rudolf Balsiger, Oberwil

Nun kommt er wieder, der regelmässige Aufschrei der ach so Emanzipierten, es wird von der Partei X oder Y wieder keine Frau aufgestellt. Merkwürdig nur, dass verschiedene Parteien händeringend nach Frauen suchen, die das auch wollen. Wo sind denn die Aufschreierinnen, wenn es darum geht, sich zur Wahl zu stellen? Die Ausreden, dass man als Frau bei der Wahl dann keine Chance hat, weil nicht ganz oben auf der Liste oder die wollen ja keine Frau, sind verbraucht. Meldet euch endlich und jammert nicht nur. Ich unterstütze gerne eine Frau, aber ins Regierungsamt sollte man dann doch nur diejenigen wählen, die auch wollen/können. Gleiche Kriterien für jedes Geschlecht. Ohne Kandidatur gibts keine Kandidatinnen, also meldet euch, von mir aus auch lautstark oder unter #ichwill.

Karl Künzle, Menzingen

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