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Leserbrief

Extremismus auf beiden Seiten

«Rechtsextreme können heute auf weniger Sympathien hoffen», Ausgabe vom 18. Mai

Um es vorweg zu nehmen: Ich bin grundsätzlich gegen jeglichen Extremismus – ob dieser nun religiös oder ideologisch ausgerichtet, rechts- oder linkslastig ist.

Die vom selbst ernannten «Extremismus-Forscher» Hans Stutz beobachtete rechtsextreme Szene zählt gerade mal knapp 700 Personen in der Schweiz. Das sind noch nicht einmal 0,1 Promille der Gesamtbevölkerung! Wenn dieses Häufchen zum «Problem» emporstilisiert wird und anderseits massenhaft Linksextreme (meist verharmlosend als «Chaoten» bezeichnet) ganze Stadtteile verwüsten, Häuser besetzen und Saubannerzüge veranstalten, ist das offensichtlich «normal», und man kann getrost zur Tagesordnung übergehen!

Immer wieder ertönt aus bestimmten Kreisen der Ruf nach einem Verbot aller Rechts-Parteien. In der linksextremen Szene zu forschen, könnte sich jedoch als beinahe unerschöpflich erweisen und sogar einen Hans Stutz überfordern!

Louis Hammer, Ennetbürgen

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