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Falsche Standortplanung mit gütlicher Unterstützung des Gemeinderats

Zum geplanten Neubau der Landi in Sarnen (siehe Artikel oben)
Fritz Isler, Anwohner Marktplatz, Sarnen

Gemäss Mitteilungsblatt der Gemeinde Sarnen vom November haben die beiden Eigentümer des Marktplatzareals, Gemeinde Sarnen und Genossenschaft Landi Obwalden, eine «Vereinbarung» zur gemeinsamen Entwicklung der Liegenschaft abgeschlossen. Zudem wurden als nächste Schritte ein Architektur- und Investorenwettbewerb sowie ein Planungskredit angekündigt. Der genaue Inhalt dieser Vereinbarung ist zwar nicht publiziert worden. Es darf jedoch davon ausgegangen werden, dass die Landi Obwalden am Standort Marktplatz in Sarnen festhält.

Die Landi Obwalden befindet sich mit ihrem Grundstück in der Kernzone Dorf Sarnen. In dieser Zone müssen regelmässige Lärmbelästigungen, verursacht durch laufende LKW-Motoren bei der Landi-Anlieferung, auch in der Nacht zwischen 1.30 bis 6 Uhr hingenommen werden. Des Weiteren hat die Landi einen wesentlichen Einfluss auf die bedenkliche Verkehrssituation rund um ihr Gelände herum (Kreuzung Kernerstrasse/Marktstrasse/St.-Antoni-Strasse sowie Marktplatz).

Interessant sind zwei Schreiben der Gemeinde Sarnen auf Anfragen bezüglich Standort Landi Obwalden: So hiess es im August 2008, dass die Landi bezüglich Bauland fündig geworden sei und die Realisierung voraussichtlich 2009 erfolgen könne. Im März 2011 hiess es: «Realistischerweise kann jedoch mit der Aussiedlung der Landi nicht vor 2014 gerechnet werden.»

Wie ist die totale Kehrtwende des Gemeinderats Sarnen zu verstehen? Wird der Weg des vermeintlich geringsten Widerstandes gegangen? Gäbe es an diesem Standort aus ortsplanerischer Sicht nicht eine optima­lere Nutzungsmöglichkeit?

Auf jeden Fall sehr befremdend ist die offensichtliche Falschinformation und zumindest in dieser Angelegenheit fehlende Führungsstärke des Gemeinderates. Die seit Jahren versprochene Auslagerung des Landi-Betriebes soll endlich umgesetzt werden. Die Verantwortlichen der Landi Obwalden hatten genügend Zeit zur Eruierung eines neuen Standorts.

Ob die Stimmbürger sowie die Anwohner dies einfach so hinnehmen werden, bleibt abzuwarten.

Fritz Isler, Anwohner Marktplatz, Sarnen

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