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Fast alle Billett-Automaten entfernt

Chropfleerete
Ruth Kissling-Bucher,

Seit November 2017 haben die Verkehrsbetriebe VBL der Stadt Luzern die Billettautomaten auf der ganzen Strecke vom Pilatusplatz zur Obergütsch-Endstation entfernt, ausser bei den Busstationen Zähringerstrasse und Obergütschstrasse. Als regelmässige Busbenützerin frage ich mich, wie sinnvoll das ist. Denn seit die Billettautomaten entfernt worden sind, muss man die Fahrkarte beim Buschauffeur lösen. Erstens kostet es Zeit, jedes einzelne Billett während oder beim Einstieg in den Bus beim Chauffeur zu lösen, und zweitens wird im zeitlich sehr eng bemessenen Fahrplan eine Verspätung wohl oder übel in Kauf genommen.

Wenn man annimmt, dass eine grössere Wandergruppe an der Busendstation Obergütsch einsteigt und jede Person ein Einzelbillett beim Chauffeur löst, ist eine grössere Verspätung vorprogrammiert.

Zudem sind die VBL-Chauffeure immer wieder dazu geneigt, um solche Verspätungen zu verhindern, während der Fahrt die Billette an ihrem Terminal auszuwählen, auszudrucken und das Geld einzuziehen. Das führt dazu, dass die Chauffeure einhändig den Bus auf der teilweise sehr kurvenreichen Strecke der Linie 10 steuern müssen. Ob das der Verkehrssicherheit dient, ist eine andere Frage.

Auch habe ich mehrmals festgestellt, dass nicht alle Buschauffeure fähig sind, zum Beispiel ein Anschlussbillett zum Passepartout Zone 10, eine Zusatzzone-Tageskarte, auf ihrem Terminal zu finden und dann auszudrucken. Der letzte Chauffeur, den ich dabei erlebte, brauchte fünf Versuche, bis es endlich klappte, und das während der Fahrt.

Ich löse nun das Zusatzbillett selber am VBL-Automaten am Bahnhof, dazu brauche ich höchstens zwei Minuten, und so behindere ich nicht die übrigen Passagiere des Busses.

Ich frage mich, was die VBL vor der Aufhebung der Billettautomaten gedacht haben und ob dies wirklich so sinnvoll war oder nur kostengünstig. Auf jeden Fall ist es nicht kundenfreundlich.

Ruth Kissling-Bucher, Luzern

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