Leserbrief
Flüchtlinge: Kanton Luzern sollte Caritas einbeziehen

«Hilfe für Ukraine-Flüchtlinge im Kanton Luzern: Zurückhaltung bei Caritas und Co.», Ausgabe vom 14. Oktober

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Flüchtenden aus der Ukraine stehen im Kanton Luzern zu wenig Unterkünfte zur Verfügung. Die im Juni vom Kanton festgelegten Zahlen an bereitzustellenden Unterbringungsplätzen pro Kommune, 23,5 auf 1000 Einwohner, können grossmehrheitlich nicht eingehalten werden. Als Folge davon müssen die betroffenen Gemeinden Strafzahlungen leisten.

Der Verdacht liegt nahe, die Zahlen seien zu vage definiert. Er ist aber falsch. Wenn man bedenkt, dass Sozialwerke, allen voran die Caritas, gar nicht erst einbezogen werden, stösst das bei mir auf wenig Verständnis. Bei der Suche von Unterkünften, Platzierung und Klärung von Rahmenbedingungen hilft die Caritas unterstützend. Im Nachbarkanton Zug ist diese Zusammenarbeit jüngst erfolgt. Sie dient uns als Vorzeigebeispiel. Fehler können passieren. Wichtig ist nur, diese, wenn möglich, zu korrigieren. Die Caritas wieder einzubeziehen, ist angebracht und im Hinblick auf steigende Flüchtlingszahlen notwendig.

Benedikt Aregger, Luzern, die Junge Mitte Kanton Luzern