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Flugplatz Nidwalden – die Chance für unseren Kanton

«Regierung verteidigt Flugplatz-Kredit», Ausgabe vom 13. Juli

Wir haben mit dem Flugplatz Nidwalden zweifellos eine wichtige Verkehrsanbindung, und diese wurde nicht erst gestern gebaut, sondern diente seit Jahren dem Militär und fast gleich lang den Pilatus-Flugzeugwerken. Das Militär hat sich in der Zwischenzeit zurückgezogen, und so wird der Flugplatz hauptsächlich durch die Pilatus-Flugzeugwerke genutzt, deren Führung sich erst kürzlich wieder klar zum Standort Nidwalden bekannt hat. Neben den Pilatus-Flugzeugwerken wird der Flugplatz immer mehr auch durch weitere Unternehmen genutzt, welche sich im Kanton Nidwalden niedergelassen haben. So muss der Flugplatz Nidwalden als eine wichtige Infrastrukturanlage im Kanton betrachtet werden. So ist es nur logisch, dass die Kantonsregierung mit einer 50-Prozent-Beteiligung möglichst gute Rahmenbedingungen für das Betreiben des Flugplatzes schaffen will.

Als Politiker haben wir die Aufgabe, Vorlagen zu hinter­fragen und uns über diese ins Bild zu setzen. Doch man kann auch immer ein Haar mehr in der Suppe finden! Es ist immer möglich, ein tolles Projekt so lange zu zerpflücken, bis niemand mehr daran Freude hat. Es ist immer möglich, negative Spekulationen in Umlauf zu setzen, um Begeisterung zu vernichten. Und es gibt Leute, die tatsächlich die Begabung haben, negative Kräfte auf ihr Umfeld wirken zu lassen.

In der Ausgabe der «Nidwaldner Zeitung» vom 13. Juli wird meiner Ansicht nach korrekt festgehalten, dass die Regierung ihre Arbeit gemacht hat. Die Landräte haben alle rechtzeitig umfassende Informationen zum Dossier erhalten. Der regierungsrätliche Flugplatzausschuss hat sich allen möglichen Fragen gestellt und konnte diese beantworten.

Wiederholt muss an dieser Stelle klar zum Ausdruck gebracht werden, dass die Regierung mit einer Beteiligung von 50 Prozent an den Infrastrukturkosten die Rahmenbedingungen schaffen will, dass der Flugplatz Nidwalden erfolgreich betrieben werden kann!

Auch auf anderen Flugplätzen in der Schweiz beteiligen sich Kantone oder Städte, teilweise sogar in einem höheren Ausmass, an solchen Anlagen, weil eine Luftverkehrsanbindung immer als Chance eines Wirtschaftsmotors gesehen werden muss. Keinesfalls kann von Wertverlust an Immobilien gesprochen werden, wie immer wieder suggeriert wird. Das pure Gegenteil ist der Fall, wenn man die Entwicklung der Landpreise im Gebiet Buochs, Ennetbürgen, Beckenried, Stans, Stansstad betrachtet – selbst noch in einer Zeit, als auf dem Flugplatz Militärjetbewegungen stattgefunden haben.

Fliegen verursacht nicht nur Lärm, und dieser wird zukünftig weiter abnehmen. Fliegen fördert unsere Wirtschaft und Wohlfahrt. Die Fliegerei und die damit verbundene technische Entwicklung hat die Menschheit immer wieder fasziniert. Mit den Pilatus-Flugzeugwerken als grösster Arbeitgeber im Kanton sind diese wunderbaren Bedingungen alle gegeben, und dazu müssen wir Sorge tragen. So muss sich auch der Kanton Nidwalden weiterentwickeln und darf eine solch einzigartige Chance, sich an einer Luftverkehrsanbindung zu beteiligen, nicht vertun.

Urs Müller, Landrat SVP, Emmetten

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