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Früher Abstimmungskampf hat Methode

«Gottes Segen für die SRG», Ausgabe vom 9. Dezember

Es ist schon auffallend, wie fast täglich ein Beitrag zur No-Billag-Initiative in unserer Presselandschaft erscheint. Dabei findet die Abstimmung erst in knapp drei Monaten statt.

Da stellt ein früherer CVP-Nationalrat gar einen «Linksdrall» in der «tendenziösen» SRG fest. Solche frühen Stellungnahmen haben natürlich ihre Methode: Je länger gegen die SRG plump agitiert wird, desto eher glauben dies dann die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger.

Auch die Schweizer Bischofskonferenz will sich da nicht mehr zurückhalten, wenn auch mit einer gegenteiligen Position. Ob da allerdings der tendenziöse bis die Verfasser lächerlich machende Titel «Gottes Segen für die SRG» der richtige war, wage ich ernsthaft zu bezweifeln. Und schlichtweg nurmehr peinlich scheint mir das Zitat von Giuseppe Gracia, seines Zeichens Sprecher des Churer Bischofs: «Jesus Christus hat nie etwas zur SRG gesagt».

Urs Diethelm, Zug

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