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«Für kommende Generationen ist das Gesetz fair und nötig»

Zur Abstimmung über das neue Energiegesetz im Kanton Luzern am 10. Juni
Heidi Scherer, Kantonsrätin Fdp, Meggen

Vor knapp einem Jahr haben die Stimmberechtigten in der Schweiz das revidierte eidgenössische Energiegesetz klar angenommen. Damit wurde auf Bundesebene die Richtung für eine neue Energiepolitik festgelegt. Neben der Förderung von einheimischen erneuerbaren Energien sollen unter anderem die Energieeffizienz verbessert und der Energieverbrauch insgesamt gesenkt werden.

Auch im Kanton Luzern wurde dieses Gesetz klar angenommen. Daher ist es logisch und konsequent, den eingeschlagenen Weg mit dem kantonalen Energiegesetz weiter zu führen. Die Vorteile des revidierten kantonalen Energiegesetzes überwiegen eindeutig. Der sanfte Druck hin zu einer umweltschonenden Wärmeproduktion in den Gebäuden mag von den einen als Nachteil empfunden werden. Hingegen ist der Bürokratieabbau dank Übernahme der Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKen) und somit die Harmonisierung der Energie- und Bauvorschriften ein gewichtiger Pluspunkt. Zudem bieten sich Chancen für das Gewerbe, für die Eigentümer von Liegenschaften, für uns alle. Im Interesse der zukünftigen Generationen ist dieses Gesetz fair und nötig.

Am effektivsten wirkt wohl die Stärkung der Energieeffizienz bei den Gebäuden. Und dieser Anforderung wird das revidierte Energiegesetz gerecht. Deshalb ein klares Ja zum kantonalen Energiegesetz.

Heidi Scherer, Kantonsrätin FDP, Meggen

Fossile Brennstoffe haben uns viele Jahrzehnte lang Wohlstand und Komfort gebracht, aber auch massive Luftverschmutzung und die Zerstörung von Lebensräumen. 52,3 Prozent der Energie werden in der Schweiz mit Erdölprodukten hergestellt. Heizöl ist weiterhin wichtigste Heizquelle.

Fast die Hälfte aller Wohngebäude (47,6 Prozent) im Kanton Luzern wurde im Jahr 2015 mit Öl beheizt. Der Ausstoss von Treibhausgasen führt zur Erhitzung der Erdatmosphäre und damit zu einer Klimastörung in noch ungekanntem Ausmass. Dies kann vor allem im Alpenraum beobachtet werden. Der Klimawandel führt nicht nur zu Entgletscherungen, sondern auch zum Auftauen des Permafrosts, der das Gestein auf über 2500 Metern vielerorts zusammenhält. Wer den Klimawandel ernst nimmt, handelt jetzt. Das neue Energiegesetz ist ein machbarer erster Schritt. Es greift dort, wo rund 40 Prozent der Gesamtenergie verbraucht werden: bei den Gebäuden. Es ist wichtig, dass der Kanton Luzern jetzt seine energiepolitischen Weichen stellt und damit ein klares Zeichen Richtung Energiestrategie 2050 setzt.

Tomas Kobi, Einwohnerrat Grüne, Kriens

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