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«Für Luzern der einzig richtige Schritt in die Zukunft»

Zur Diskussion über die Salle Modulable

Die kantonsrätliche Kommission für Erziehung, Bildung und Kultur des Kantonsrates hat in der Sitzung vom 29. August gegen den Projektierungskredit für die Salle Modulable entschieden. Sie will also dem Projekt «Theater am See» keine Zukunft geben. Das ist zu bedauern. Ich halte den Entscheid für verfrüht. Es geht derzeit nur um die Bewilligung des Planungskredits in Höhe von 8 Millionen Franken. Wenn dieser bewilligt ist und das Volk seine Zustimmung gegeben hat, dann ist die Zeit da, das Projekt genauer zu definieren. Für Luzern ist das Theater am See der einzig richtige Schritt in die Zukunft. Diese heisst Kulturstadt Luzern. Zusammen mit dem KKL wird Luzern in der Lage sein, aus der gesamten Deutschschweiz Kulturinteressierte anzuziehen.

Ähnlich wie das KKL, das im zwanzigsten Jahr Gewinne einfährt und für den Kanton weitere zirka 30 Millionen Franken bringt, wird auch das Theater am See seine wirtschaftliche Bedeutung erweisen. Es wird einzigartig und variabel gestaltbar sein, für Grossaufführungen mit bis 1000 Plätzen ebenso wie für die kleine experimentelle Bühne. Im Rahmen des Theaterkonzeptes Luzern werden alle Theaterschaffenden Platz finden. Soeben hat auch das jetzige Theater das Einverständnis gegeben, im neuen Theater am See seinen künftigen Platz zu finden. Das neue Theater am See kann auf die Schenkung von Herrn Engelhorn in Höhe von noch 80 Millionen Franken zurückgreifen, ferner auf weitere Sponsoren, die mindestens 35 Millionen Franken beisteuern.

In puncto Projektierungskredit reden wir von einer Zeitachse bis 2019. Dann wird das Projekt umfassend definiert sein. Es wird dabei auch Aufgabe sein, die Betriebskosten von rund 30 Millionen Franken pro Jahr zu reduzieren, damit werden die derzeit 24 Millionen Franken für das alte Theater nicht bedeutend überschritten. Das Theater soll 2023 seine Aktivitäten starten und Luzern auf eine neue Ebene bringen!

Christian Reichardt, Horw

Der Leserbrief von Kurt Sidler im dieser Zeitung vom 3. September gibt sachlich und fachlich fundiert die aktuellen Facts zur Salle Modulable wieder. Eine Wohltat nach diversen bruchstückhaften, teils auch widersprüchlichen Informationen aus diversen Ecken! Der Beitrag hätte es verdient, an prominenterer Stelle der Zeitung platziert und damit vermehrt gelesen zu werden.

Martly Angst-Gressly,

Luzern

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