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«Für Obwalden und Engelberg ist die Kandidatur von Josef Hess ein Gewinn»

«Hess liebäugelt mit Sitz in der Regierung», Ausgabe vom 30. September
Arnold Zeugin, Alt Kantons- und Gemeinderat, Engelberg
Die Champion-Kuh Larissa mit Besitzer Ruedi Abächerli (links) und seinem Sohn Daniel. Bild: Paul Küchler

Die Champion-Kuh Larissa mit Besitzer Ruedi Abächerli (links) und seinem Sohn Daniel. Bild: Paul Küchler

Mit Freude habe ich am letzten Freitag vernommen, dass der gebürtige Engelberger Josef Hess für die Obwaldner Regierung kandidieren will.

Ein Sitz für Engelberg ist überfällig. Der Kandidat muss jedoch mehrheitsfähig sein, sowohl in Engelberg, insbesondere auch im alten Kantonsteil. Diese Spezies gibt es, und zwar in der Person von Josef Hess. Er ist in Engelberg aufgewachsen, hat hier die Schulen besucht und die Matura mit 6.0 abgeschlossen; etwas, das in der Stiftsschule nur alle paar Jahrzehnte vorkommt. Seine Dissertation fand grosse Beachtung sowohl in inländischen wie ausländischen Fachkreisen. Ebenso erkannte man bei der kantonalen Verwaltung sehr rasch seine überdurchschnittlichen Fähigkeiten, wo er als Chefbeamter im Bereich Naturgefahren tätig war.

Schon seit einigen Jahren ist Josef Hess Vizedirektor beim Bundesamt für Umwelt in Bern. Seine grosse Fachkompetenz in Verbindung mit seiner ihm eigenen, bescheidenen und ruhigen Art, zu führen ohne anzuecken, haben dazu geführt, ihn im Auftrag der Eidgenossenschaft in das uns unbekannte Riesenreich China als Berater in der Eindämmung von Naturgefahren zu entsenden. Josef Hess lernte dafür sogar die chinesische Sprache. Die Beherrschung dieser Sprache durch einen Obwaldner Magistraten kann durchaus von Nutzen sein, in Anbetracht von chinesischen Gross-Investoren in Obwalden und von einer Viertelmillion Touristen aus dem Reich der Mitte, die unseren Kanton jedes Jahr besuchen.

Für Obwalden und Engelberg ist die Kandidatur von Josef Hess ein Gewinn. Hess hat seine Wurzeln nie verleugnet, hat sogar seinen Wohnsitz in Obwalden behalten, somit ist er ein richtiger «Heimweh-Obwaldner» und «Heimweh-Engelberger». Fast jede Woche ist er im Klosterdorf anzutreffen, zu Besuch bei Verwandten und Freunden oder im Einsatz für Projekte, Vereine oder die Brunni-Bahn. Heimweh ist bekanntlich eine gewaltige Kraft, die schon manchen zurück in die Heimat getrieben hat.

Arnold Zeugin, alt Kantons- und Gemeinderat, Engelberg

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