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Gefährdet sicheres Geld die Finanzstabilität?

Jeder vernünftige Mensch würde sagen, dass sicheres Geld die Basis für eine stabile (Finanz-)Wirtschaft ist. Nicht so die Fachleute ... Doch der Reihe nach: In einigen Monaten wird in der Schweiz über die Vollgeld-Initiative abgestimmt. Diese verlangt, dass die Lohn- und Zahlungskonten der Kunden von den Banken nur noch treuhänderisch verwaltet werden. Damit wird das Geld auf diesen Konten erstmals wirklich sicher. Als möglicher Gegen­vorschlag zur Initiative wurde von verschiedenen Professoren die Idee eines «Nationalbank-Kontos für alle» ins Spiel gebracht – auch damit könne das Geld für jedermann sicher gemacht werden. Diese Idee wurde vor wenigen Tagen vom Präsidenten der deutschen Bundesbank und ebenso von der Nationalbank mit einer höchst bemerkenswerten Begründung abgelehnt: Spätestens in Krisenzeiten wären solche Konten eine Gefahr für die Finanzstabilität, da Kunden dann ihr Geld von den Geschäftsbanken abziehen und zur sicheren Notenbank umziehen würden. Im Klartext: Man kann den Bürgern kein sicheres Geld geben, weil dies die Finanzstabilität gefährden würde. Oder anders formuliert: Damit das Finanzsystems funktioniert, muss im heutigen System das Geld unsicher bleiben und das Risiko vom Bürger getragen werden. Perverser geht es wirklich nicht mehr! Deshalb Ja zur Vollgeld-Initiative, welche das Geld und das Finanzsystem sicherer und gerechter machen wird!
Eva Theiler, Oberwil

Eva Theiler, Oberwil

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