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Leserdebatte

Vollgeld: Gefährlich oder visionär?

Zur eidgenössischen Abstimmung über die Vollgeld- Initiative am 10. Juni

Die Initiative ist (vermutlich) gut gemeint, aber nicht zu Ende gedacht und gefährlich! Unsere Wirtschaft und unser Finanzplatz sind über die Jahrhunderte gewachsen und haben sich zu dem komplexen aber gut funktionierenden und gut eingespielten System entwickelt, das uns den Wohlstand gebracht hat und erhält, den wir heute geniessen können. Wenn der Besitzer eines kleinen Handwerbetriebes in Giswil eine modernere Maschine benötigt, oder die Inhaberin einer Dienstleistungsunternehmung in Sarnen ihr Büro renovieren möchte, gehen sie zur Bank.

Die Banken, die vor Ort sind und die Verhältnisse kennen, prüfen das Gesuch und entscheiden mit dieser Sach- und Ortskenntnis, ob sie das Risiko der Finanzierung eingehen. Mit diesen Krediten werden Investitionen getätigt und Arbeitsplätze geschaffen.

Unser bewährtes und erfolgreiches System aus der Hand geben? Alles auf den Kopf stellen für eine theoretische Idee, die noch niemand erprobt hat und einen Schritt ins Leere bedeuten würde? Soll die Schweiz und unsere Wirtschaft hier wirklich Versuchskaninchen spielen?

Es ist für mich absolut klar, wenn es am 10. Juni zu einem Ja käme, würde alles wegbrechen. Finanzierungsmöglichkeiten für Investitionen würden erschwert und als Folge daraus würden viel weniger Investitionen getätigt. Das würde wiederum Arbeitsplätze kosten.

Erich Ettlin, Ständerat CVP, Kerns


Jede Bank, auch jede asiatische, kann Schweizer Franken als Buchgeld über Kredite produzieren. Ohne die Kontrolle der Geldmenge durch die Nationalbank kaufen Asiaten so Firmen um Firmen in der Schweiz mit selbst produziertem Buchgeld. So ist das Gebiet des ehemaligen schweizerischen Reduits in Andermatt schon in ägyptischer Hand und der Bürgenstock in der Urschweiz in katarischem Besitz. Ausländische Banken und schweizerische Banken können ohne Kontrolle der Nationalbank verfassungs- und rechtswidrig über Kredite Schweizer Franken als Buchgeld selber machen und haben so die Macht über die schweizerische Wirtschaft, ihre Arbeitsplätze und letztlich auch über die schweizerische demokratische Politik. Wir können das stoppen mit unserer Zustimmung zur Vollgeld-Initiative.

Erich Schwyn, Zollikon

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