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Gegen Frauenquoten

«Luzern: Ein Hauch von Frauenquote», Ausgabe vom 31. Oktober
Erich Balmer, Hergiswil

Langsam sind wir es leid, immer wieder über das Thema Frauenquote lesen zu müssen. In jedem nur einigermassen gut geführten Betrieb versucht man, die Beste oder den Besten für eine vakante Position zu finden, unabhängig davon, ob das nun Männlein oder Weiblein ist. In der Politik versucht man sich nun in die Angelegenheiten der privaten Betriebe zu mischen, indem man den ewig gestrigen Feministinnen den Boden für die Frauenquote mittels Gesetz ebnen will.

Verfängt das Gejammer über die ungleichen Chancen von Mann und Frau bei der Auswahl von Spitzenpositionen nicht, folgt alsogleich der Hinweis, dass man als Frau halt sowieso durch seine gottgegebene Fähigkeit, Kinder zu gebären, benachteiligt sei. Alsdann schiebt man nach, dass der Staat zu wenig tue, um diese Nachteile auszugleichen. Eine Karriere sei für eine Frau schlichtweg fast unmöglich. Rufe nach staatlich bezahlten Kindertagesstätten werden laut, und die ach so sture Männerwelt wird daran erinnert, dass man ja einmal beschlossen habe, Mann und Frau gleichzustellen. Frau möchte natürlich gerne die Ritterlichkeit der Männerwelt geniessen, dazu aber bitte auch die Gleichstellung. Ich würde mich darüber freuen, wenn wir Menschen wieder die Rolle so gut wie möglich ausfüllen würden, die uns die Natur zuweist. Das heisst nicht, dass ich keine Frauen in Führungspositionen sehe oder haben möchte. Im Gegenteil: Wo Frau für eine Position die beste der zur Verfügung stehenden Personen ist, würde ich sie engagieren, beziehungsweise wählen. Für mich gilt nach wie vor «Family first!» Was ich aber verurteile, ist die Tatsache, dass man auf «Teufel komm raus» eine Frauenquote einführen will, die nichts, aber auch gar nichts zur Verbesserung der Entscheidungsfindung in Wirtschaft oder Politik beiträgt. Im Gegenteil. Gerade in der Politik, wo sowieso meist nicht die Besten der Besten zur Auswahl stehen, sondern Parteizugehörigkeit, regionale und andere Interessen im Vordergrund stehen, sieht man, welche Desaster produziert werden – eben, weil nicht die beste Frau oder der beste Mann an der Spitze steht. Nebenbei: Man bedenke, nicht in der Kita wird die Zukunft des Staates herangezogen, sondern in der Familie. Darum brauchen wir gerade hier die Besten: die Eltern – Vater und Mutter.

Erich Balmer, Hergiswil

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