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Leserbrief

Baumeisterverband Luzern: Geld nicht versickern lassen

«Über 18 000 Bauarbeiter demonstrieren in Zürich», Zentralschweiz am Sonntag vom 24. Juni

Wir Baumeister nehmen zur Kenntnis, dass nun auch die Gewerkschaften erkannt haben, dass die Frührente Bau nur durch finanzielle Massnahmen gerettet werden kann. Nur ist ihr Vorschlag, die Sanierung über Lohnbeiträge zu finanzieren, wenig zielführend.

Denn was die Gewerkschaften an ihrem Bau-Protesttag verschwiegen haben: Bereits 2016 ist die Stiftung für den frühzeitigen Altersrücktritt (FAR), welche Bauarbeitern ab 60 Übergangsrenten ausbezahlt, ein erstes Mal in finanzielle Schieflage geraten.

Um die finanzielle Deckung wieder zu verbessern, hat man damals die Beitragszahlungen um 2 Lohnprozente erhöht – ohne dass dies der Frührente Bau langfristig geholfen hat.

Nun, wie am Bau-Protesttag verlangt, noch mehr Geld in einem kranken System versickern zu lassen, verschärft und vertagt die Probleme nur.

Statt den Fehler von 2016 zu wiederholen, muss nun zwingend eine echte Reform auf der Leistungsseite ergriffen werden. Es sollte genug Motivation vorhanden sein, das Problem endlich nachhaltig zu lösen, statt erneut zu vertagen.

Schliesslich wäre die Bau-Rente auch bei einer Leistungskürzung immer noch weit grosszügiger als AHV und BVG zusammen.

Reto Birrer, Präsident Baumeisterverband Luzern

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