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Leserbrief

Geldspiel: Warum es Netzsperren braucht

Zur eidgenössischen Abstimmung über ein neues Geldspielgesetz am 10. Juni,

Online-Geldspielangebote sind unserem Land bislang vollständig verboten. Geldspiel kann zu Spielsucht führen, für Geldwäscherei und Wettbetrug missbraucht werden und ist somit kein übliches Konsumgut. Ausländische Firmen scheren sich aber seit zig Jahren keinen Deut um unsere Gesetze und gehen mit illegalen Online-Angeboten auf Kundenfang. Jedes Jahr wandern deshalb 250 Millionen Franken unversteuert ins Ausland. Die illegalen Angebote müssen endlich blockiert werden. Das neue Geldspielgesetz ermöglicht, dass der Rechtsstaat auch im Internet durchgesetzt wird.

Es werden keine Meinungen, Informationsseiten oder politische Ansichten blockiert. Dennoch betreiben gewisse Gegner der Vorlage Polemik und redet entgegen jeglicher Faktenlage von einer angeblichen «Zensur».

Ruth Wipfli Steinegger, Altdorf

So wie wir in der realen Welt nicht auf Grenzkontrollen verzichten, braucht es auch in der virtuellen Welt Zugangsregelungen. Es sind dieselben Sperren, die heute schon verwendet werden, um den freien Zugang zu Seiten mit Kinderpornografie oder gewaltverherrlichenden Inhalten zu verbieten. Das Internet soll Freiheit haben, aber wo die Verfassung Einschränkungen vorgibt, gilt dies auch fürs Internet. Daher Ja.

Peter Schilliger, Nationalrat FDP, Udligenswil

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